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Donnerstag, 29. Dezember 2022

Mein kreativer Jahresrückblick


Verrückt, der letzte Eintrag auf dem Blog ist schon über ein Jahr her. So oft wollte ich einen Post schreiben und bin dann doch an der fehlenden Zeit gescheitert. 2022 war ein sehr herausforderndes Jahr, sicher nicht nur für mich. Nun aber möchte ich die Gelegenheit ergreifen, wenigstens noch einmal zurück zu schauen, auf meine kreativen Projekte und diese hier im Tagebuch festhalten. Was Social Media anbelangt bin ich wirklich träge geworden. Gerademal 30 Einträge auf Instagram sind es geworden und dieses hier ist der einzige Blogeintrag in diesem Jahr. Das hat es so noch nicht gegeben. Dabei ist es nicht so, dass ich nicht genäht hätte. Ganz im Gegenteil. Ich habe mir ein Jahresprojekt vorgenommen und mich endlich an den Foundation Paper Piecing Quilt von Quit Play getraut. So lange hatte ich dieses Projekt schon im Kopf und im Februar habe ich endlich mit der Umsetzung begonnen. Mein Ziel war es bis zum Herbst/Winter damit fertig zu werden, was mir tatsächlich gelungen ist. Jeden Monat habe ich mehrere Blöcke fertig gestellt und am Ende zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Ich liebe die Motive und Farben und passend zum angekündigten kalten Winter, indem wir Energie sparen sollen, habe ich dem Quilt eine kuschelweiche und warme Rückseite verpasst. Das war mein bislang aufwendigstes Projekt, aber ich würde sagen, mit dem FPP habe ich eine neue Leidenschaft entdeckt. Das wird definitiv nicht mein letztes Projekt dieser Art gewesen sein. 

Was ist noch in diesem Jahr passiert? 
Treu bin ich immer noch im Bine Brändle Probestick-Team, wo es eine handvoll neue zauberhafte, oder besser gesagt monsterstarke Dateien zum Testen gab. Tatsächlich ist es aber auch vorgekommen, dass ich eine Reihe aus Zeitgründen nicht testen konnte. Auch habe ich einiges an Kleidung genäht, jedoch festgestellt, dass ich nicht ein einziges Tragefoto habe, so dass ich hier gar nichts einstellen kann. Irgendwie bin ich lieber hinter der Kamera als davor. 

Dafür hat aber Katie von Malamue  ein neues Schnittmuster "Gerda Geld" rausgebracht, was ich fotografiert habe. Auch bei ihr bin ich immer noch im Team, wenngleich Katie sich mehr und mehr dem Stricken widmet. Apropos: Gestrickt habe ich dieses Jahr auch. Ein kleiner blauer Harry Potter Hauself ist es geworden, der nun bei mir im Nähzimmer herumspukt. Ihr wisst ja, für so unnützes lustiges Zeugs bin ich stets zu haben. Und dann wäre da noch die Aquarellmalerei. 2020 mit Beginn der Pandemie habe ich das erste Mal seit der Schulzeit wieder zu Pinsel und Farbe gegriffen und bin seitdem echt angefixt. Stundenlang kann ich am Küchentisch sitzen und malen. Es entspannt mich ungemein. Ähnlich wie beim Lesen, kann ich dabei völlig versinken und in andere Welten abtauchen. So Nähe und Male ich mittlerweile regelmäßig. 

Gegen Jahresende wurde es dann auch noch richtig turbulent. Die liebe Elena von Elemareli hatte mich eingeladen Teil des Elmadvent zu werden. Was für eine Ehre. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen und habe mir ein echtes Fleißbienchen verdient, indem ich 27 Nadelmäppchen liebevoll genäht und bestickt habe. Offen gestanden habe ich den Zeitaufwand der dafür nötig war völlig unterschätzt. Aber ich glaube die Mädels haben sich sehr gefreut und mein Türchen ist gut angekommen. Der Adventskalender war überhaupt der Knaller. Elena hat so ein tolles Team von 24 wahnsinnig kreativen Frauen auf die Beine gestellt. Schön, dass am Ende auch noch eine tolle Spende für die Lebenshilfe in Ahrweiler dabei rausgesprungen ist. 

Angefangen habe ich den Beitrag mit den Worten dass es ein herausforderndes Jahr war und das war es gerade zum Jahresende wirklich. Schon lange ahnte ich dass sich beruflich da was bei mir zusammenbraut und in Anbetracht von Energiekriese, Krieg und steigenden Preisen hatte ich mich vorausschauend schon etwas umgeschaut. Der Zufall wollte es, dass Tatjana von Sewunity den perfekten Nebenjob für mich hatte. So bin ich nun schon seit einem viertel Jahr (Wahnsinn wie die zeit vergeht) ein Teil von Sewunity

Sewunity ist eine Schnittmusterdatenbank - ein Onlineshop für Schnittmuster, aber eigentlich noch viel mehr als das. Die Plattform bietet einige richtig coole Features und wird von Tatjana und ihrem Team mit richtig viel Herzblut geführt. Ihr sucht eine Bluse mit Puffärmeln, V-Ausschnitt und für die gute Passform sollte auch noch ein Abnäher mit dabei sein? Kein Problem: über die Filterfunktionen auf der Datenbank bekommt ihr genau die Schnittmuster vorgeschlagen, die euren Suchkriterien entsprechen. Ihr könnt euch auf Sewunity vernetzen und Schnitte bewerten. Übrigens auch wenn ihr sie nicht dort gekauft habt. Das System merkt sich, dass ihr den Schnitt bereits habt und auch das wird bei deinen Suchanfragen bedacht. Manchmal hat man ja tatsächlich vergessen, dass man womöglich bereits einen passenden Schnitt im Fundus hat. Hier bekommst Du ihn vorgeschlagen und kannst Dich für einen bereits vorhanden Schnitt entscheiden oder einen neuen Kaufen. Ein Doppelkauf eines bereits vorhanden Schnittes ist übrigens nicht möglich. 

Zu meiner Arbeit dort und über Sewunity selbst berichte ich demnächst sicher auf Instagram mal mehr. Meine aktuelle Herausforderung besteht zunächst einmal daran, alles unter einen Hut zu bekommen, denn mein Bauchgefühl hatte mich nicht enttäuscht, allerdings kam die berufliche Wende für mich dann doch ziemlich überraschend. Zeitgleich mit dem Arbeitsbeginn bei Sewunity fusionierte mein Hauptarbeitgeber. Das war so natürlich nicht geplant. Im Gegensatz zu vielen meiner Kolleginnen und Kollegen habe ich aber das große Glück bleiben zu dürfen und kann mich zukünftig sogar komplett meinem Lieblingsbereich den Büchern widmen. Jedoch sitzt mein neuer Arbeitgeber in Leverkusen, was von hier nicht mal eben um die Ecke ist. Ich bin sehr gespannt, wie ich mich im neuen Jahr organisieren und aufstellen werde. Aber ich freue mich auf die neue Herausforderung und das große Glück eigentlich nicht mehr arbeiten zu müssen. Vielmehr verdiene ich mit den Dingen die mir Spaß und Freue bereiten mein Geld. 


Und bei Spaß und Freude, komme ich doch direkt zu meinem absoluten Lieblingsprojekt in jedem Jahr: die Adventskalendertasche von Farbenmix. Auch dieses Jahr war ich wieder mit dabei, wenngleich ich kurz vor Fertigstellung eine Zwangspause einlegen musste. Zwei Jahre wurde ich verschont und kurz vor Weihnachten hat Corona hier dann auch zugeschlagen und mich und meinen Ältesten aus dem Verkehr gezogen. Damit hatten wir erstmals eine richtig stille Nacht, denn auch das Weihnachtsfest ist damit ausgefallen. Nun ja, in diesem Jahr ist vieles anders und wird es künftig wohl auch bleiben. Aber meinem Taschenstil bin ich treu geblieben und habe dieses Jahr wieder gestickt, gepatcht, geplottet und getüdelt was das Zeug hält. Ich mag mein "Fräulein Ling" Täschchen. Der Schnitt heißt DinA und es passt sogar mein Laptop rein. So praktisch. Danke an das Farbenmix-Team für die tolle Aktion. 

Ich denke, dass war auch mein letztes Nähprojekt für dieses Jahr und damit verabschiede ich mich wieder und wünsche allen einen bunten und kreativen Jahreswechsel. Kommt gut ins neue Jahr und bis zum nächsten Mal

Eure Colle

Dienstag, 1. Dezember 2020

Geschenktaschen aus dem Nähzimmer

 


Advent, Advent ein Lichtlein brennt... und tatsächlich haben wir schon Dezember. Am Wochenende hat die erste Kerze auf unserem Adventskranz gebrannt. Ich weiß überhaupt gar nicht wo die Zeit hin ist. Längst wollte ich schon einen Blogpost geschrieben haben und Fotos habe ich auch nicht von allen DIY Geschenken machen können. Aber heute möchte ich Euch die Geschenktaschen von der Puschenhexe auf jeden Fall noch zeigen. 

Das Schnittmuster bekommt Ihr bei Farbenmix. Ich finde die Idee super und wunderbar nachhaltig. Sechs unterschiedliche Größen sind im Schnitt enthalten und je nach dem wie Ihr die Tasche gestaltet, passt der Schnitt natürlich nicht nur in die Weihnachtszeit. Geburtstagstaschen könnt Ihr natürlich auch daraus nähen, oder Taschen zum Jubiläum, zu Silvester oder einfach ganz neutral. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Phantasievoll ging es beim Probenähen übrigens auch zu. Die unterschiedlichsten Materialen sind da unter die Maschinen gekommen: Stoff, Leder, Markiesenstoff, TetraPacks und SnapPap wurde da verarbeitet. Das nenne ich mal vielseitig. Schaut unbedingt in die Designbeispiele rein. Es sind so schöne Sachen entstanden. Ich finde das Schnittmuster lohnt sich auch auf jeden Fall. Fix genäht sind die Taschen dazu auch noch. 

Meine Geschenktaschen sind übrigens mit Stickmotiven aus der Feder von Bine Brändle verziert. Ihr bekommt Sie bei Stickbengel im Shop. Da gibt es mittlerweile zwei ganz zauberhafte Weihnachtsserien. Man munkelt übrigens dass da hinter den Kulissen auch gerade fleißig gewerkelt wird ;-) Vielleicht kann ich Euch ja bald was Neues berichten. 

Apropos Neues: Am Donnerstag geht bei bei Kunterbuntdesign die Stickseri„Scandi Christmas“ von Doro Kaiser online. Wunderschön; ihr dürft gespannt sein. 

Und vergesst nicht heute das erste Türchen bei Farbenmix zu öffnen. Dieses Jahr nähen wir die Adventskalendertasche Just Be. Ich freue mich schon sehr.

Ich wünsche Euch eine besinnliche Zeit



Bis ganz bald 
Eure Colle 

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Diese Seite benutzt keine Affiliate Links. Alle Links sind rein als Servicehinweis gedacht. Schnitt und Stickdatein wurden mir im Rahmen eines Probenähens/Stickens zur Verfügung gestellt. Für Werbung werde ich nicht bezahlt und bin dazu nicht verpflicht

Dienstag, 3. November 2020

Ruhe und Gelassenheit

Bestimmt habt Ihr schon die neuen Schnittmuster bei Farbenmix entdeckt. Mal was ganz anderes: Diesmal gab es Schnitte für eine Yogamattentasche und ein Meditationskissen. Ich muss gestehen, dass ich eher der Pilates-Typ bin. Aber letztlich spielt es ja keine Rolle wofür ich meine Yogamatte benutze ;-) Seit bestimmt zwei Jahren steht eine Tasche dafür nun schon auf meiner To–Do Liste. Letztlich musste Farbenmix wohl erst ein Schnittmuster veröffentlichen bis ich dieses Projekt endlich mal in Angriff genommen habe. 

Ich freue mich dass meine Matte endlich gut verstaut ist. Außerdem passt sie einfach total gut zu mir mit der süßen "Lotte"-Stickdatei aus der Feder von Lila Lotta. Der Schnitt beinhaltet übrigens eine ausführliche Anleitung wie ihr eure Tasche an eure Matte anpassen könnt. Meine Matte entsprach auch nicht ganz dem Standard, aber mit der tollen Erklärung war es überhaupt kein Problem die Maße entsprechend anzupassen. 



Zur Ruhe kommen


Habt Ihr schon mal meditiert? Ich bin ein Unruhegeist und meditiert habe ich tatsächlich noch nie. Aber ich bin seit neuestem Besitzer eines Meditationskissens. Es passt so schön ins Wohnzimmer. Vielleicht probiere ich das mit dem Meditieren jetzt mal aus. Auf Insta hat man mir schon gute Tipps gegeben. Nichts desto trotz ist das Kissen hier tatsächlich ständig in Gebrauch. Total Cosy nämlich: als Armlehne, für die Füße und auch lässt es sich mit dem Laptop auf der Couch damit viel besser arbeiten. Ich mag es jedenfalls total. Auch hier hat mich die Anleitung übrigens sehr begeistert. Ihr findet dort gute Tipps für die Füllung. Dabei wird erklärt, welche Füllung welche Vor- und Nachteile bietet und ob das Kissen anschließend damit eher hart oder weich ist. Ich fand das total praktisch, da ich mich wirklich nicht auskenne. Allerdings habe ich mich für den Tipp mit den alten Stoffresten entschieden. Diese Lösung ist es bei mir (aus der Not heraus) geworden. Ich habe darin ein ganzes Teil ausrangierte Klamotten recycelt. Das Kissen ist richtig schön fest und mir gefällt die Lösung wirklich gut. Damit habe ich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Unter den momentanen Bedingungen hatte ich absolut keine Lust wegen der nicht vorhandenen Füllung in die Stadt zu fahren. 

Und was sagt Ihr zu den Labels? Sind die nicht richtig schön? Ab Donnerstag wird es die Labels als 9er Set bei Farbenmix zu kaufen geben. Es sind so schöne Modelle dabei. Alle in ganz dezenten Farben. Diesmal überhaupt nicht bunt, sondern richtig erwachsen. Ich habe ein ganzes Teil schon vernäht und stelle Euch demnächst hier noch ein paar mehr Nähprojekte damit vor. 

Bis dahin habt's erstmal fein lasst Euch nicht aus der Ruhe bringen und bleibt schön gesund.

Liebe Grüße

Eure Colle

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Donnerstag, 10. September 2020

Die schönsten Topflappen selbernähen

Juchu, das hat Spaß gemacht. Nicht nur, das Nähen meiner neuen Topflappen, sondern auch der letzte Blogpost. Ich habe mich sehr gefreut, dass mir doch auch hier auf dem Blog noch einige treu geblieben sind. Weil das so toll geklappt hat, folgt hier jetzt auch schon der nächste Beitrag. Irgendetwas ist ja immer los in meinem Nähzimmer. Diese Topflappen standen allerdings tatsächlich schon Jahre auf meiner To-do Liste aber irgendwas ist immer dazwischen gekommen. Jetzt habe ich mir endlich mal die Zeit genommen und bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.

Etwas Zeit muss man sich tatsächlich nehmen für dieses Projekt. Zumindest wenn man wie ich die Vorder-und Rückseiten separat stickt. So werden die Topflappen etwas dicker und halten die Hitze wirklich gut ab. Wenn man etwas Zeit sparen möchte, so beeinhaltet die Stickdatei von huups auch eine Anleitung wie man es in einem Rutsch sticken kann.

 Wollte man es ganz richtig machen, so müsste man Baumwollstickgarn für dieses Projekt verwenden. Das ist hitzebeständiger und damit wärt Ihr save dass Euren tollen Topflappen nichts passiert. Ich muss gestehen, dass ich mich an diese Empfehlung nicht gehalten habe. Tatsächlich habe ich sie jetzt aber schon eine Woche in Benutzung und es ist bis jetzt (toi, toi, toi) nichts passiert. Ein bisschen vorsichtig muss man im Zweifel ohnehin mit diesen bunten Schätzchen umgehen, denn das Webband verträgt Hitze auch nur in Maßen. Ich lasse gerne Vorsicht walten, denn mir machen die Topfläpplis wirklich richtig gute Laune. Ganz wunderbare gut abgelagerte und viel gestreichelte Stoffschätzchen habe ich zum Teil dafür verwendet. Projekte aus Stoffresten liebe ich aus mehreren Gründen. Zum einen freue ich mich wenn das Stoffregal etwas leerer wird und wieder Platz für neue Stoffe habe, zum anderen erweckt jeder Stoff auch eine Erinnerung. Wann und wo ich ihn gekauft habe zum Beispiel oder was ich daraus genäht habe und wo ich es womöglich getragen habe. Ich schwelge beim Nähen immer in Erinnerungen und finde das schrecklich schön entspannend. 

 

Ich lasse Euch noch ein paar Infos da, falls Ihr Euch auch ein paar solche Topflappen nähen/sticken möchtet. Auf Instagram habe ich tatsächlich schon eine Hand voll Mädels mit meinen Fotos infiziert :-)

Es folgt also Werbung - wie immer unbezahlt und unbeauftragt - dafür von Herzen und aus Überzeugung: 

Die Stickdatei ist ein Design von Jolijou und ihr bekommt sie bei huups. Das Innere der Topflappen besteht aus Thermolam von unicata Handarbeiten. Thermolam ist ein speziell verdichtetes Volumenvlies welches Hitze gut abhält. Zu guter Letzt dürfen bei so einem Projekt auf gar keinen Fall die Webbänder von Farbenmix fehlen. Ich könnte mir keine schönere Aufhängung vorstellen wie diese. Ansonsten braucht Ihr noch ein paar hübsche Stoffreste und ein paar alte Knöpfe. In meinem Fall haben ein paar Einzelstücke so noch eine wunderbare Verwendung gefunden. Alles in allem war es etwas Arbeit, aber ich finde sie hat sich gelohnt.

Beim nächsten Mal stelle ich Euch glaub mal meine Stifte-Boxen vor. Auch das war ein ganz tolles Projekt, bei dem ein paar Reste verwerten kann und außerdem ist es eine tolle Geschenkidee.

Ich hoffe ihr habt Lust darauf und schaut demnächst wieder vorbei. 

Bis dahin bleibt kreativ,

Eure Colle

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Donnerstag, 27. August 2020

Mit Hille und Gerti zurück auf den Blog

Mein letzter Post stammt noch vor dem Lockdown. Verrückt, mir war gar nicht aufgefallen wie die Zeit vergeht. Dabei hatte ich mir so fest vorgenommen in diesem Jahr wieder regelmäßig mit dem Bloggen einzusteigen. Es macht mir immer viel Spaß meine kreativen Ideen hier zu teilen. So ein Blog ist einfach nochmal etwas anderes wie Facebook oder Instagram. Ein ganzes Skizzenbuch habe ich in der Zwischenzeit übrigens vollgeschrieben mit einem Konzept und Schema wie ich diese Webseite hier gerne umgestalten würde. Wie immer mangelt es nicht an Ideen. Leider fehlt momentan die Zeit für die Umsetzung. Ich hoffe darauf, dass meine Zeit irgendwann kommen wird ;-)
Wenn Du dies liest, bist Du mir treu geblieben und das freut mich wirklich sehr. Offen gestanden wollte ich gerade ins Nähzimmer und an meinem Hoodie weiternähen als mir spontan die Idee kam meine neue Tasche mal wieder als erstes auf dem Blog vorzustellen, bevor ich sie auf Instagram poste. Einen kleinen Teaser habe ich dort übrigens schon da gelassen. Vielleicht habt Ihr es ja schon gesehen, heute ist ein neues Schnittmuster-Set von Puschenhexe bei farbenmix online gegangen. Das Set enthält eine Tasche in zwei Größen und ein passendes Portemonnaie dazu. Die kleine Taschenvariante habe ich dazu genutzt mal wieder ein paar Stoffreste zu verwerten. Ihr wisst ja: ich liebe Stoffreste. Designs die ich besonders mag werden bis auf den letzten Zentimeter aufgebraucht. Hier habe ich die wunderschöne Webkante eingearbeitet. Sie war definitiv viel zu Schade für den Mülleimer. Sie ziert den oberen Teil der Innentasche und aus den Farbandrucken habe ich eine wunderschöne Paspel gearbeitet. Verziert mit ein paar Webbanddetails habe ich nun eine Minihandtasche in die genau das Nötigste passt. Ein absolutes Unikat und idealer Begleiter für den Abend.
Ihr seht hier übrigens die kleine Taschenvariante. Wer etwas mehr Platz benötigt der schaut sich mal bei den anderen Designbeispielen um. Dort bekommt ihr einen guten Eindruck von der Größe.
Das Portemonnaie habe ich auch aus ein paar Resten genäht. Es passt nicht unbedingt dazu, aber so Kleinigkeiten habe ich immer ganz gern mal liegen und finde sie Ideal z.B. als Verpackung für ein Geldgeschenk. Es ist ganz ruckzuck genäht.
Ich liebe ja Restverwertung. So durchgestylt finde ich auch immer total schön. …. an anderen. Ich mag Abwechslung. Ich möchte nicht das tragen, was alle anderen tragen. Ich möchte nicht so sein wie alle anderen. Das bin ich nicht. Ich bin irgendwie genau das was ich nähe. Manchmal alt und schrullig, manchmal bunt, manchmal verrückt und ab und zu auch supertrendy. Auch wenn ich hier eine Weile nichts hab von mir sehen lassen hab, denke ich wenn ich durch diese Seiten scrolle: ja genau das bin ich. Ich freue mich, dass es hier so schön bunt ist. In mir drin ist es auch immer bunt. Wobei die Zeiten gerade sehr … sagen wir mal gewöhnungsbedürftig sein. In der ersten Zeit des Lockdowns, wo ich noch im Homeoffice saß und die Kinder parallel online unterrichtet wurden, habe ich angefangen wieder mehr zu malen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal wieder mache. Aber es entspannt mich sehr. Vielleicht zeige ich hier auch mal was davon. Habt ihr in der Coronazeit auch komische Dinge angefangen? Oder Dinge die ihr lange nicht gemacht habt? Ich finde Corana ändert die Menschen gerade sehr. Oft auch nicht zum positiven. Ich habe bisher nichts vergleichbares erlebt, was die Menschen so gespalten hat. Nun aber genug abgeschweift bevor es hier noch politisch wird ;-) Ich hoffe Ihr seid bisher gut durch diese Zeit gekommen. Bleibt kreativ und bunt und haltet Eure Herzen offen. 
Liebe Grüße 
Eure Colle
 
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Dienstag, 17. März 2020

Ein bisschen bunt und verrückt - aber sooo schön

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Ich nähe ja für mein Leben gerne Taschen. Allein schon deswegen bin ich natürlich beim Taschenspieler 5 Sew Along mit dabei. Wie? Was? Ihr habt davon noch nichts gehört? Dann solltet Ihr ganz schnell mal bei Frühstück für Emma vorbei schauen. Emma erklärt Euch ganz genau um was es geht und wie es geht.

 
Auf jeden Fall ist der Sew Along letzte Woche mit dem Cityhopper gestartet und das Modell hatte ich tatsächlich noch nicht genäht. Also hab ich mich ganz fix mal an die Nähmaschine gesetzt.
 
Offen gestanden habe ich mich mit den Falten der Tasche etwas schwer getan. Ich weiß gar nicht warum. Das ist ja nicht die erste Tasche die ich genäht habe und es waren auch nicht meine ersten Falten. So ganz sicher bin ich mir immer noch nicht, ob ich sie richtig gelegt habe. Zumindest innen nicht. Aber im Zweifel fällt es gar nicht so doll auf. Oder ich habe es sogar richtig gemacht. Ich bin echt ein bisschen unsicher, ihr merkt es.
Nach dieser verrückten Woche und den weiterhin beunruhigenden Nachrichten, brauchte ich unbedingt was Buntes. Für die gute Laune und die Seele;-) Den fabric fever Stoff von Cherry Picking finde ich perfekt um gute Laune zu versprühen. Ich mag die Motive von Anke sehr. Das fliegende Schweinchen habe ich vor vielen Jahren mal auf eine Geburtagsgirlande für meine Cousine gestickt. Sie hängt jedes Jahr immer Sommer wieder im Garten und ich freue mich darüber sehr. Also wenn fliegende Schweine die Stimmung nicht heben, dann weiß ich es auch nicht.




Ich versuche bunten und unruhigen Stoffen wie diesem hier, immer einen Rahmen zu geben, in dem sie gut zur Geltung kommen. Deshalb habe ich den Außenrand einfarbig aus dem strahlenden blau gewählt und mit einer dezenten grauen Paspel eingefasst.  Das Schweinchen als große Applikation ist auch nochmal ein richtiger Hingucker. Natürlich musste ich auch noch ein bisschen Tüdeln und Verzieren und so hat das Schweinchen noch eine Borte bekommen, ein bisschen Webband, ein (selbstverständlich selbst gemachtes) SnapPap-Label und ein süßes Knöpchen von Bianca Farbenfroh, als Topping.
Ich gebe zu, die Tasche ist ein bisschen bunt und verrückt, aber sie sprüht vor guter Laune und ich finde sie wirklich total niedlich. Was meint Ihr? Kann man damit auf die Straße gehen?
 
Bleibt alle Gesund, macht es Euch mit Euren Familien gemütlich und lasst uns alle gemeinsam mithelfen, dem Coronavirus keine Chance zu geben. Wir wissen alle nicht was kommt. Also, nehmt Rücksicht auf ältere und kranke Menschen und bleibt Zuhause.
 
Bis die Tage keine Frage
Eure Colle
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Donnerstag, 12. März 2020

Blusenshirt Nr. 2 - gleicher Schnitt ganz anders


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Letzte Woche habe ich Euch mein erstes Blusenshirt nach dem Schnittmusterkonzept von Format Nähen vorgestellt. Eine richtige Bluse ist es ja nicht gewesen, sondern vielmehr ein Hoodie. Auch meine zweite Variante hat mit Bluse relativ wenig gemein. Ich trage zwar Blusen an der Arbeit, aber viel lieber mag ich es schön bequem und kuschelig. Mein zweites Blusenshirt ist daher auch keine Bluse im klassischen Sinn. Aber genau das ist ja das schöne an dem Schnitt, das er so wunderbar wandelbar ist.
 
 
Ich habe Bündchen und Sommersweat aus dem Hause Swafing verarbeitet. Das Design des Stoffes ist von Cherry Picking und hat eine ganz tolle Qualität. Bündchen und Stoff bekommt Ihr übrigens beides bei Mama im Shop. Sehr praktisch, dass ich zum Stoffe shoppen einfach nur ein Haus weiter gehen brauche;-)
Bis auf den Brustabnäher, von dem ich den oberen Teil (und nur diesen) nochmal einen Zentimeter weiter nach oben gesetzt habe, habe ich nichts verändert. So sitzt es nochmal etwas besser für mich, da ich ja keine große Oberweite habe. Alle Anleitungen zur Schnittanpassung sind übrigens im Konzept enthalten. Wenn Ihr nochmal schauen wollt, wie meine erste Version ausschaut klickt hier. Es ist der gleiche Schnitt und dennoch sieht das Shirt völlig anders aus.
Ich habe wirklich unwahrscheinlich viele Schnitte, Schnittmusterhefte und Ebooks. Trotz dessen dass ich vor dem Umzug ausgemistet habe, türmen sie sich immer noch. Vom Prinzip benötigt man aber wirklich nicht viel. Wenn man so einen Schnitt hat, ist man stets anders gekleidet und kann sich passende Kleidung für jeden Anlass nähen. Außerdem lernt man ganz viel bei den Anpassungen und Tipps die im Schnittkonzept enthalten sind. Ich nähe ja nun schon ein ganzes Weilchen und habe trotzdem noch was gelernt. Ich kann das Konzept wirklich empfehlen. Ich bin froh es ausprobiert zu haben.
 
Im Moment nähe ich übrigens gerade wieder Taschen ;-) Der Sew Along zum Taschenspieler 5 hat begonnen. Wer nicht weiß um was es geht, schaut mal bei Emma vorbei.
Hände hoch, wer ist alles mit dabei? Nächsten Dienstag zeige ich Euch mein erstes Ergebnis. Ich freue mich schon und bin gespannt was ihr sagt.
Bis dahin habt's fein.
Liebe Grüße
Eure Colle
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Donnerstag, 5. März 2020

Mein erstes Blusenshirt

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Heute gibt es mal etwas von mir zu sehen. Die meiste Kleidung die ich mir nähe, zeige ich hier ja nicht. Das liegt nicht daran, dass ich so wenig Anziehsachen nähe (mein Kleiderschrank besteht zu 90% aus Selbstgenähtem), sondern vielmehr daran dass die meisten Sachen direkt von der Nähmaschine hüpfen und gleich getragen werden. Dazu kommt, dass ich zwar furchtbar gern fotografiere, aber ich stehe definitiv lieber hinter der Kamera als davor.

Einmal alles neu bitte

Nichts desto trotz möchte ich in diesem Jahr meinem Blog wieder etwas mehr Leben einhauchen und Euch auch hier zeigen was ich alles nähe und werkele.
Kennt Ihr das Schnittmusterkonzept von "Format nähen"? Format nähen ist ein Ableger von farbenmix, wo die liebe Sabine auf Ihrem Blog Tipps zum Anpassen von Schnittmustern ab Gr. 44 gibt. In diesem Rahmen sind zwei Schnittmusterkonzepte erschienen. Das Blusenshirt und eine Hose. Zunächst war ich ja der Meinung ich brauche das Blusenshirt nicht unbedingt. Zum einen habe ich bereits sehr viele Schnitte, unter anderem auch ein Buch mit einem ähnlichen Konzept, zum anderen hoffte ich, dass ich bald wieder schlank bin.
Da das momentan wohl doch nicht so schnell geht, wie erhofft, muss jetzt erst mal neue Kleidung her. 
Das "Blusenshirt" nennt sich übrigens Konzept weil es kein gewöhnliches Schnittmuster ist, sondern noch viel mehr beinhaltet. Es gibt etliche Erweiterungen, so dass dieser Schnitt immer wieder anders aussieht, Zur Anpassung gibt es eine geschlossene Facebookgruppe in der man sich austauschen kann und bei Fragen und Problemen Hilfe bekommt. Ich finde das eine super Sache und gerade für Nähanfänger ist das eine echte Hilfestellung. Alle Nähanleitungen gibt es auch als Video, so dass man wenn man möchte Schrift für Schrift mit nähen kann.
Ich wollte mir ein neues Wohlfühlteil, so dass meine Bluse ein Hoodie mit Kapuze geworden ist. Ich erwähnte ja bereits, dass der Schnitt sehr wandelbar ist. Vernäht habe ich einen von innen kuschelweichen Sweat.  Bei Kleidung nehme ich mich mit dem Verzieren oftmals etwas zurück, auch wenn es mir sehr viel Spaß macht. Ganz ohne war es mir aber doch zu langweilig also habe ich noch einen Plott von Hamburger Liebe aufgebracht und das Shirt mit einem Ripsband von Farbenmix gepimpt. Farblich passend habe ich mir noch einen Hippsterbeanie genäht und mit einem selbst gemachtem Label verziert. Nicht dass man das noch gebraucht hätte bei einem Kapuzenhoodie, aber die ganzen Stoffreste die sich so ansammeln müssen ja auch mal vernäht werden;-)
Mir gefiel die Kombi. Und wenn ich nicht so rumgetrödelt hätte, so dass es draußen dann schon wieder zu dunkel zum Fotos machen war, hätte  ich euch mein erstes Blusenshirt hier bestimmt auch richtig professionell vorstellen können. Nunja, nun sind es Fotos in der Küche geworden, da es ansonsten mit Fotos machen wieder nichts geworden wäre. Egal, es ist hier ja auch ein Hobbyblog und ich bin eben kein professionelles Unternehmen. Die Hose die ich trage ist übrigens die Skinny Jeans von "The Couture" und auch selbst genäht. Beim nächsten Mal zeige ich Euch mein zweites Shirt aus dem gleichen Schnitt und Ihr werdet staunen, weil es komplett anders ausschaut. 
Gerade nähe ich übrigens noch eine Mara und damit das letzte langärmliche Oberteil für diese Saison. Danach geht es an die Sommerkleidung habe ich beschlossen. Zwischendurch nähe ich aber noch ein paar Taschen, denn der Taschenspieler Sew Along 5 hat in dieser Woche begonnen. Seid Ihr auch dabei?
 
Also bis bald
Eure Colle

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Mittwoch, 5. Februar 2020

Willkommen Zuhause

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Wow, heute bin ich ein bisschen aufgeregt, denn ich habe etwas ganz besonderes im Gepäck. In der aktuellen "ANNA" Ausgabe 3/2020 findet Ihr nämlich auf den Seiten 48 und 49 eine Anleitung von mir. Ich freue mich extrem darüber in einer waschechten Print-Ausgabe vertreten zu sein. Ihr müsst wissen, ich arbeite im Presse-Grosso und habe seit knapp 30 Jahren tagtäglich mit Zeitungen und Zeitschriften zu tun. Ich liebe Print in Form von Zeitschriften und Büchern. Ich weiß, auch im Handarbeits- und DIY-Bereich passiert gerade sehr viel online. Dennoch habe ich gegenüber den gedruckten Medien eine andere Wertschätzung. Online lasse ich mich auch sehr gerne inspirieren, aber die Flut an Bildern und Informationen zieht schnell an mir vorbei. Oftmals sogar einfach nebenbei: Morgens beim Zähneputzen oder beim Kaffee trinken, im Wartezimmer oder wenn die Kasse am Supermarkt mal wieder endlos lang ist. Ein Buch oder eine Zeitschrift nehme ich ganz anders war. Ich entscheide mich bewusst dafür, nehme mir meinen Kaffee und setzte mich damit auf die Couch. Ich genieße es darin zu lesen. Die Informationen rauschen nicht an mir vorbei, sondern ich beschäftige mich intensiv damit. Es ist nicht nur Inspiration, sondern auch Entspannung für mich. Eine schöne kleine Auszeit im Alltag. Ich finde das ist ein ganz entscheidender Unterschied.


Die neue ANNA ist vollgepackt mit jeder Menge Ideen für das Osterfest. Da passt mein süßer Kranz doch wirklich ganz prima dazu, oder was meint Ihr? Ich finde er ist ein richtiger Gutelaunemacher und sieht viel aufwendiger aus als er ist. Mit ein paar Handgriffen und dem richtigen Werkzeug seid Ihr fix damit fertig und habt eine hübsche Deko gezaubert.. Ich habe ihn tatsächlich schon aufgehangen und er begrüßt jetzt meine Gäste im Flur.

 
Bei so Projekten wie diesem hier, geht mein Herz ja auf. Ihr wisst ja sicher schon, wie gerne ich Dinge verziere und womöglich habt Ihr auch schon von meinem Pompontick mitbekommen. Ungelogen habe ich schon mehrere hundert Pompons gewickelt. Wenn Ihr mir nicht glaubt, dann schaut mal hier vorbei. Ein ganzer Teppich ist daraus geworden.
 
Hätte ich den neuen Pomponmaker von Prym damals schon gehabt, wäre er womöglich noch größer geworden. Mit dem Pomponmaker habe ich den Hasen wickelt. Er wird damit richtig schön fest und bauschig und man kann ihn danach wunderbar "frisieren". Für die Blüten habe ich übrigens auch ein Hilfsmittel von Prym verwendet. Kennt ihr schon Loomblumen? Ich glaube die Technik ist total alt und momentan auch gar nicht in Mode. Aber die kleinen Blumen geben finde ich mächtig was her und sind ratzfatz gewickelt. Sie bilden zusammen mit den wunderschönen Webbändern von farbenmix einen tollen Rahmen für das Häschen. Auch das hübsche Webetikett ist von dort. Sie sind meine absoluten Lieblingslabels und verzieren viele meiner Lieblingsstücke.

Willkommen zu Hause
Treffender hätte der Titel für den Beitrag übrigens nicht sein können. Im November erst bin ich umgezogen ganz in die Nähe meines Elternhauses. Quasi einen Katzensprung entfernt. Es hat definitiv etwas von "Comming home".
Auf meinem Instagramkanal verlose ich übrigens dieses tolle Set mit dem Loom-Gerät und dem tollen Pomponmaker von Prym. Vielleicht habt Ihr Lust und huscht mal rüber. Ich würde mich über rege Teilnahme sehr freuen.
 

Nach Weihnachten ist vor Ostern, oder? Wie schon oben geschrieben, hängt der Kranz tatsächlich schon bei mir im Flur und auch im Wohnzimmer geht es bei mit schon sehr frühlingshaft zu. Also Ihr könnt es schon ahnen: Hier geht es direkt österlich weiter.

Habt's fein und seid lieb gegrüßt
Eure Colle
 
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Dienstag, 4. Februar 2020

Ein bisschen Nostalgie

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Heute möchte ich Euch die Doktor Tasche von farbenmix vorstellen. Den Schnitt findet Ihr auf der neuen Taschenspieler 5. Sicher wundert Ihr Euch über die Farbe, oder? Braun? Hier auf diesem Blog?

 
Warum ich die Doktortasche genäht habe und warum Sie diesmal braun sein musste erzähle ich Euch jetzt:
Erinnert Ihr Euch noch an Eure erste selbst gekaufte Tasche? Ich erinnere mich noch ganz genau. Ich hatte meine Ausbildung noch nicht lange begonnen. Die ersten Monate war ich in den technischen Abteilungen und mein Schulrucksack war dort völlig ok. Nach 3 Monaten begann dann aber der reguläre Teil meiner Ausbildung auf dem Büro. Wir blicken übrigens gerade zurück in die 80er müsst Ihr wissen. Stellt Euch mich vor: ...mit Blüschen, Röckchen, Lackschuhen und damit nicht genug: Dauerwelle und die auch nicht zu knapp toupiert. Die Mädels im Büro sahen zu der Zeit alle so aus. Als wäre es Einstellungskriterium gewesen, nahm ich Platz an einem Tisch im Großraumbüro mit jungen Frauen, die alle die gleiche Frisur hatten. Unglaublich. Das würde mir heutzutage ganz sicher nicht mehr passieren. Zu dem ganzen Erscheinungsbild passte der Rucksack dann nun gar nicht mehr und ich kaufte mir meine erste Handtasche. Und - Ihr könnt es Euch schon denken: Es war eine braune Doktortasche mit Messingbeschlägen. Das Modell habe ich wirklich viele Jahre gehabt bis es völlig verschlissen war.

 
Für mich war klar, als ich den Schnitt auf der neuen CD/Ebook entdeckte, dass ich dieses Modell auf jeden Fall nähen möchte. Allein schon um beim Nähen in alten Erinnerungen zu schwelgen. Natürlich musste es deshalb auch braun sein und der neue Taschenstoff von Farbenmix bot sich prima dazu an.
Meine erste Tasche war ganz schlicht. Bei gekauften Dingen muss man ja auch nehmen was einem angeboten wird. Viel schöner ist es wenn man selber nähen kann. Da darf bei mir dann auch ein bisschen Farbe nicht fehlen und ein Taschenbaumler. Ich liebe Taschenbaumler. Ich finde sie machen eine Tasche sofort zu einem Unikat. Irgendwie sind sie für mich wie eine Art Statussymbol. Ich habe wirklich nicht viele Taschen ohne Gebammsel dran.
Aber ganz ehrlich: Diese Tasche ist irgendwie keine "richtige" Colle-Tasche. Verrückt wie man sich im Laufe der Jahre verändert, oder? Mein Kleidungsstil hat sich komplett gewandelt. Und während ich als junges Ding immer ganz Hipp sein wollte und jeden Modetrend mitgemacht habe, rolle ich heute meist nur noch mit den Augen. Ich muss nicht mehr jeden Trend mitmachen und was Kleidung anbelangt, sind meine Sachen mittlerweile zu 90% selbst genäht. Ein paar Schätzchen aus alten Zeiten hüte ich noch und ansonsten
sind es hauptsächlich Hosen (und Wäsche) die ich noch kaufe. Hosen nähen ist gar nicht so einfach. Wobei ich in 2019 drei Modelle genäht habe. Aber die ganz hundertprozentige  Passform habe ich noch nicht gefunden. Aber tragbar sind die Modelle schon und ich ziehe sie natürlich auch an.
Das könnte ein Vorsatz für dieses Jahr sein: mich nochmal etwas intensiver mit Hosen und co. zu beschäftigen. Na schauen wir mal was daraus wird.
Was sagt Ihr zur Doktortasche? Topp oder Flop? Ich bin noch etwas unschlüssig was aus diesem Modell werden soll. Nichts desto trotz hatte ich jede Menge Spaß beim Nähen und das ist doch die Hauptsache, oder? Das Modell ist wirklich mal was anderes und sogar ziemlich schnell genäht. Die meiste Zeit hat bei mir tatsächlich das Sticken eingenommen. Ach ja: Die Stickdatei ist auch von farbenmix und ihr bekommt sie bei Kunterbunt Design. Sie nennt sich Love Key.
Habt's fein, bis zum Nächsten Mal


Liebe Grüße
Eure Colle


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Für Werbung werde ich nicht bezahlt und bin dazu nicht verpflichtet. Das Schnittmuster wurde mir im Rahmen des Probenähens kostenlos von farbenmix zur Verfügung gestellt. 

 

Sonntag, 2. Februar 2020

Kennt Ihr Rosi schon?

Enthält Werbung wegen Verlinkung und Namensnennung
 
 
Ganz selten bewerbe ich mich mal auf ein Probenähen. Irgendwie hatte ich aber mal wieder Lust und Zeit und bin ganz spontan dem Aufruf von Conni alias Puschenhexe gefolgt. Ich brauchte eh gerade ein neues Portemonnaie. Meines ist nämlich schon ein paar Jahre alt und funktioniert zwar noch tadellos, aber ist etwas ausgebeult und schaut nicht mehr so schön aus. Wozu kann Frau schließlich nähen, nicht war?
Ab und zu muss auch mal was neues her und da kam mir der Aufruf doch wie gerufen.
Kennt Ihr  schon die tollen Geldbörsen von der Puschenhexe? Nach Ulla, Berta und Else folgt nun Rosi.
Die quadratische Form finde ich persönlich total stylisch. Perfekt für die Hosentasche oder die kleine Handtasche. Dazu werdet ihr staunen was da alles reinpasst:
 
 
Rosi bietet Platz für mindestens sechs Karten, hat zwei Geheimfächer, wo man ggf. noch mehr Karten verstauen kann, ein Scheinfach und ein Münzfach. Die Scheine passen übrigens ungefaltet hinein. Das finde ich immer ganz praktisch.
Passend zur Panetonefarbe 2020 habe ich sie klassisch blau genäht und mit koralle kombiniert. Ich finde die Farben in Kombination richtig schön.
Das Schnittmuster bekommt Ihr bei Farbenmix im Shop. Aber vorsichtig ich muss Euch warnen: Das kleine Portemonnaie ist so schnell genäht und macht so viel Spaß, dass Ihr aufpassen müsst, das Euch nicht schwubbdiwupp fünf Stück von der Maschine hüpfen. Da verbirgt sich definitiv Suchtgefahr dahinter.
Hier habe ich einen Stoffrest verarbeitet und ihn kombiniert mit dem wunderschönen Blumenstoff von Spoonflower.de . Der Plott ist von Hamburger Liebe.
 
Übrigens werde ich auch immer wieder gefragt wo es die süßen kleinen Garnrollenanhänger gibt. Sie sind total niedlich, oder? Ihr bekommt sie bei der lieben Elena aka Elemareli. Sie fertigt sie in liebevoller Handarbeit selbst an und verarbeitet sie zum Beispiel in ganz tollen Statementketten. Wer Elena noch nicht kennt, sollte mal bei ihr im Shop gucken. Ihr werdet ganz sicher verzaubert sein.
Damit verabschiede ich mich für heute und wünsche Euch eine bunte Woche.
Habt's fein und schaut gern wieder bei mir vorbei. Ich bereite unter anderem nämlich gerade eine kleine Verlosung vor. Ihr dürft also gespannt sein, was da die nächsten Tage noch folgt.
 
Bis dahin bleibt kreativ
Eure Colle



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Soulsister meets friends
Kaminrot Samstagsplausch


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