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Donnerstag, 29. Dezember 2022

Mein kreativer Jahresrückblick


Verrückt, der letzte Eintrag auf dem Blog ist schon über ein Jahr her. So oft wollte ich einen Post schreiben und bin dann doch an der fehlenden Zeit gescheitert. 2022 war ein sehr herausforderndes Jahr, sicher nicht nur für mich. Nun aber möchte ich die Gelegenheit ergreifen, wenigstens noch einmal zurück zu schauen, auf meine kreativen Projekte und diese hier im Tagebuch festhalten. Was Social Media anbelangt bin ich wirklich träge geworden. Gerademal 30 Einträge auf Instagram sind es geworden und dieses hier ist der einzige Blogeintrag in diesem Jahr. Das hat es so noch nicht gegeben. Dabei ist es nicht so, dass ich nicht genäht hätte. Ganz im Gegenteil. Ich habe mir ein Jahresprojekt vorgenommen und mich endlich an den Foundation Paper Piecing Quilt von Quit Play getraut. So lange hatte ich dieses Projekt schon im Kopf und im Februar habe ich endlich mit der Umsetzung begonnen. Mein Ziel war es bis zum Herbst/Winter damit fertig zu werden, was mir tatsächlich gelungen ist. Jeden Monat habe ich mehrere Blöcke fertig gestellt und am Ende zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Ich liebe die Motive und Farben und passend zum angekündigten kalten Winter, indem wir Energie sparen sollen, habe ich dem Quilt eine kuschelweiche und warme Rückseite verpasst. Das war mein bislang aufwendigstes Projekt, aber ich würde sagen, mit dem FPP habe ich eine neue Leidenschaft entdeckt. Das wird definitiv nicht mein letztes Projekt dieser Art gewesen sein. 

Was ist noch in diesem Jahr passiert? 
Treu bin ich immer noch im Bine Brändle Probestick-Team, wo es eine handvoll neue zauberhafte, oder besser gesagt monsterstarke Dateien zum Testen gab. Tatsächlich ist es aber auch vorgekommen, dass ich eine Reihe aus Zeitgründen nicht testen konnte. Auch habe ich einiges an Kleidung genäht, jedoch festgestellt, dass ich nicht ein einziges Tragefoto habe, so dass ich hier gar nichts einstellen kann. Irgendwie bin ich lieber hinter der Kamera als davor. 

Dafür hat aber Katie von Malamue  ein neues Schnittmuster "Gerda Geld" rausgebracht, was ich fotografiert habe. Auch bei ihr bin ich immer noch im Team, wenngleich Katie sich mehr und mehr dem Stricken widmet. Apropos: Gestrickt habe ich dieses Jahr auch. Ein kleiner blauer Harry Potter Hauself ist es geworden, der nun bei mir im Nähzimmer herumspukt. Ihr wisst ja, für so unnützes lustiges Zeugs bin ich stets zu haben. Und dann wäre da noch die Aquarellmalerei. 2020 mit Beginn der Pandemie habe ich das erste Mal seit der Schulzeit wieder zu Pinsel und Farbe gegriffen und bin seitdem echt angefixt. Stundenlang kann ich am Küchentisch sitzen und malen. Es entspannt mich ungemein. Ähnlich wie beim Lesen, kann ich dabei völlig versinken und in andere Welten abtauchen. So Nähe und Male ich mittlerweile regelmäßig. 

Gegen Jahresende wurde es dann auch noch richtig turbulent. Die liebe Elena von Elemareli hatte mich eingeladen Teil des Elmadvent zu werden. Was für eine Ehre. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen und habe mir ein echtes Fleißbienchen verdient, indem ich 27 Nadelmäppchen liebevoll genäht und bestickt habe. Offen gestanden habe ich den Zeitaufwand der dafür nötig war völlig unterschätzt. Aber ich glaube die Mädels haben sich sehr gefreut und mein Türchen ist gut angekommen. Der Adventskalender war überhaupt der Knaller. Elena hat so ein tolles Team von 24 wahnsinnig kreativen Frauen auf die Beine gestellt. Schön, dass am Ende auch noch eine tolle Spende für die Lebenshilfe in Ahrweiler dabei rausgesprungen ist. 

Angefangen habe ich den Beitrag mit den Worten dass es ein herausforderndes Jahr war und das war es gerade zum Jahresende wirklich. Schon lange ahnte ich dass sich beruflich da was bei mir zusammenbraut und in Anbetracht von Energiekriese, Krieg und steigenden Preisen hatte ich mich vorausschauend schon etwas umgeschaut. Der Zufall wollte es, dass Tatjana von Sewunity den perfekten Nebenjob für mich hatte. So bin ich nun schon seit einem viertel Jahr (Wahnsinn wie die zeit vergeht) ein Teil von Sewunity

Sewunity ist eine Schnittmusterdatenbank - ein Onlineshop für Schnittmuster, aber eigentlich noch viel mehr als das. Die Plattform bietet einige richtig coole Features und wird von Tatjana und ihrem Team mit richtig viel Herzblut geführt. Ihr sucht eine Bluse mit Puffärmeln, V-Ausschnitt und für die gute Passform sollte auch noch ein Abnäher mit dabei sein? Kein Problem: über die Filterfunktionen auf der Datenbank bekommt ihr genau die Schnittmuster vorgeschlagen, die euren Suchkriterien entsprechen. Ihr könnt euch auf Sewunity vernetzen und Schnitte bewerten. Übrigens auch wenn ihr sie nicht dort gekauft habt. Das System merkt sich, dass ihr den Schnitt bereits habt und auch das wird bei deinen Suchanfragen bedacht. Manchmal hat man ja tatsächlich vergessen, dass man womöglich bereits einen passenden Schnitt im Fundus hat. Hier bekommst Du ihn vorgeschlagen und kannst Dich für einen bereits vorhanden Schnitt entscheiden oder einen neuen Kaufen. Ein Doppelkauf eines bereits vorhanden Schnittes ist übrigens nicht möglich. 

Zu meiner Arbeit dort und über Sewunity selbst berichte ich demnächst sicher auf Instagram mal mehr. Meine aktuelle Herausforderung besteht zunächst einmal daran, alles unter einen Hut zu bekommen, denn mein Bauchgefühl hatte mich nicht enttäuscht, allerdings kam die berufliche Wende für mich dann doch ziemlich überraschend. Zeitgleich mit dem Arbeitsbeginn bei Sewunity fusionierte mein Hauptarbeitgeber. Das war so natürlich nicht geplant. Im Gegensatz zu vielen meiner Kolleginnen und Kollegen habe ich aber das große Glück bleiben zu dürfen und kann mich zukünftig sogar komplett meinem Lieblingsbereich den Büchern widmen. Jedoch sitzt mein neuer Arbeitgeber in Leverkusen, was von hier nicht mal eben um die Ecke ist. Ich bin sehr gespannt, wie ich mich im neuen Jahr organisieren und aufstellen werde. Aber ich freue mich auf die neue Herausforderung und das große Glück eigentlich nicht mehr arbeiten zu müssen. Vielmehr verdiene ich mit den Dingen die mir Spaß und Freue bereiten mein Geld. 


Und bei Spaß und Freude, komme ich doch direkt zu meinem absoluten Lieblingsprojekt in jedem Jahr: die Adventskalendertasche von Farbenmix. Auch dieses Jahr war ich wieder mit dabei, wenngleich ich kurz vor Fertigstellung eine Zwangspause einlegen musste. Zwei Jahre wurde ich verschont und kurz vor Weihnachten hat Corona hier dann auch zugeschlagen und mich und meinen Ältesten aus dem Verkehr gezogen. Damit hatten wir erstmals eine richtig stille Nacht, denn auch das Weihnachtsfest ist damit ausgefallen. Nun ja, in diesem Jahr ist vieles anders und wird es künftig wohl auch bleiben. Aber meinem Taschenstil bin ich treu geblieben und habe dieses Jahr wieder gestickt, gepatcht, geplottet und getüdelt was das Zeug hält. Ich mag mein "Fräulein Ling" Täschchen. Der Schnitt heißt DinA und es passt sogar mein Laptop rein. So praktisch. Danke an das Farbenmix-Team für die tolle Aktion. 

Ich denke, dass war auch mein letztes Nähprojekt für dieses Jahr und damit verabschiede ich mich wieder und wünsche allen einen bunten und kreativen Jahreswechsel. Kommt gut ins neue Jahr und bis zum nächsten Mal

Eure Colle

Donnerstag, 21. Januar 2021

Good vibes - mein erstes foundation paper piecing

Good Vibes Sonderedtion von 6 Köpfe 12 Blöcke

Mein letzter Post ist schon wieder so lang her. Bevor es nun verjährt möchte ich es nicht versäumen Euch hier auch noch alles Gute zum neuen Jahr zu wünschen. Natürlich auch viel Gesundheit und was man sich so in diesen Zeiten wünscht. Es nervt auf der einen Seite, auf der anderen kann man Gesundheit eigentlich nicht oft genug wünschen, findet ihr nicht? 

Mein Jahr ist ganz ruhig gestartet um dann mit Homeschooling und Homeoffice ordentlich fahrt aufzunehmen. Ich bin so müde, aber das geht ja nicht nur mir so. Viel schaffe ich momentan nicht, aber sofern es meine Zeit zulässt verbringe ich nach wie vor gerne und oft Zeit in meinem Nähzimmer. Außerdem male ich mittlerweile auch ziemlich viel. Vielleicht zeige ich davon demnächst hier auch mal etwas. Habt Ihr Lust?

Tatsächlich habe ich schon einen Angstgegner in diesem Jahr besiegt. Ich habe mich dank der lieben Gesine von Allie and me und der Unterstützung von Iva von Schnigschnag-Quilts and more an meinen erstes Foundation Paper Piecing Projekt gewagt. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie schwer mir das spiegelverkehrte Denken gefallen ist. Zig mal habe ich trennen müssen und es wollte einfach nicht in meinen Kopf. Iva hat mir dann ihr Video verlinkt und ich habe es endlich kapiert. Wenn man es einmal gesehen und verstanden hat ist es eigentlich auch ganz einfach. Manchmal hat man eben einfach ein Brett vorm Kopf. 

Genäht habe ich den Good Vibes Block in der "Special Edition 2020" der "6 Köpfe 12 Blöcke" und in den Farben des Jahres 2021. Naja zumindest angelehnt an das Farbkonzept. Die Pantone-Trendfarbe 2021 ist "Ultimate Grey" und "Illuminating" Gelb. Ich finde mein Block passt ganz gut dazu. Vernäht habe ich ihn zu einem neuen Kirschkernkissen. Ich hatte es zu Weihnachten als Werbegeschenk bekommen. Ihr kennt vielleicht so Werbegeschenke: Bei dem Stoff und der Verarbeitung drehen sich jedem der Nähen kann innerlich die Augen. Wobei ich es ansonsten ein schönes Geschenk fand. Das Kissen bekam ich zusammen mit einem Buch und die Idee finde ich wirklich schön. So verpackt gefällt mir das Kissen aber viel besser. Natürlich darf bei mir auch ein kleines Farbenmix Etikett nicht fehlen. Ist logisch, oder? Die neuen Labels finde ich so toll und ich habe sie hier schon an ganz vielen Kissen vernäht. 

Garnrolle: Freebie von Quit-Play
Zur Probe habe ich anschließend nochmal ein ganz kleines Projekt hinterher geschoben. Ich wollte sicher gehen dass ich das Prinzip auch verstanden habe. Das sollte mir nun gelungen sein. Aktuell stecke ich gerade noch in einem Probesticken. Es gibt nämlich neue Dateien beim Stickbengel im Bine Brändle Design. Ein Set mit vielen Dateien ist am Dienstag schon online gegangen. Aber dazu ein anderes mal mehr. Und wenn ich damit fertig bin, möchte ich mich unbedingt noch an einem weiteren FFP probieren. Zugeschnitten habe ich schon und ich bin jetzt schon gespannt ob ich das fertige Projekt auch behalten darf oder ob es mein Kleiner in Beschlag nehmen wird. Es wird nämlich einer der Star Wars Blöcke von Quit Play. Ich freue mich schon darauf. 

Also bis zum nächsten Mal. Habt's fein

Eure Colle

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Dienstag, 22. Januar 2019

Mein erster Quilt - Resteverwertung de luxe

Blogpost enthält Werbung

Nehmt Euch einen Kaffee. Ich glaube dieser Post wird lang. Mein erster Quilt ist fertig und ich bin stolz und glücklich und einfach nur überwältigt von den vielen lieben Kommentaren die mich dazu schon auf Instagram erreicht haben.

Mein Trianglequilt


Der Blogpost dazu ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich versuche hier mal alle Tipps und Tricks dazu in eine Form zu bringen.
Also vorweg:
Dieses ist mein erster Quilt und ich alles andere als ein Profi. Ich teile hier nur meine Erfahrungen dazu und gebe Tipps weiter die mich erreicht haben. Dann könnt Ihr es, wenn Ihr einen Quilt in dieser Art nachmachen möchtet, besser machen wie ich;-) Denn den ein oder anderen kleinen Fehler habe ich eingearbeitet. Nobody is perfect. Aber vielleicht hat ja der ein oder andere Lust bekommen einen Trianglequilt zu nähen. Auf jedem Fall ist mein Beitrag auf Instagram so oft gespeichert worden, wie kein anderer von mir. Yeah!

Ich freue mich immer sehr wenn ich ein Euch wenig Inspiration geben kann. Wobei der Stern ganz klassisch für die Dreiecke ist und keine Erfindung von mir. Soviel sei auch dazu gesagt. Ich habe es nur auf meine Art interpretiert. 

Das Material

OK, fangen wir mal an. Alles was Ihr braucht ist ein wenig Geduld, Stoffreste, 2 Meter Stoff für die Rückseite und Vlies für die Füllung. Das Vlies habe ich bei meiner Mama geshoppt. Das praktische an dieser Einlage ist dass sie von Hause aus schon über 2 Meter Breite mitbringt. Da musst nichts mehr angestückelt und zusammengenäht werden, was dann später drücken oder auftragen könnte. Ich verlinke es Euch hier mal. 
Apropos Stoffreste: Ihr braucht schon einige davon. Bei mir fing alles damit, dass ich mein Stoffregal aufgeräumt habe. Ich nehme dazu immer eine Falthilfe die ich mal auf Amazon gekauft habe. Damit bekommen alle Stoffe exakt die gleiche Größe und ich kann sie gut Stapeln. Die Falthilfe gibt es in zwei Größen. Die kleine finde ich perfekt für Reste. Die schönsten Stoffe wandern ins Regal, der Rest in durchsichtige Kisten vom Möbelschweden. So habe ich den perfekten Überblick. Räusper, räusper. Naja fast. Also theoretisch zumindest.

Das Werkzeug

Wichtig für ein gutes Gelingen ist auch immer das richtige Werkzeug. Alle Dreiecke habe ich mit dem 60 Grad Quiltdreieck von Prym zugeschnitten. Am einfachsten geht das mit einem Rollschneider und einer Schneidematte. Meine Dreiecke sind 12 cm groß und sollten wirklich sorgfältig zugeschnitten werden. 

Das weiß ich aus Erfahrung. Dieses ist zwar mein erster Quilt den ich FERTIG bekommen habe,  offengestanden aber schon mein dritter Anlauf. Mein erster Versuch war ein Federquilt. Die Anleitung dazu war wie so oft in Inch. Da ich keinen Inch-Nähfuß habe, habe ich das ein oder andere Mal vergessen die Nahtzugabe umzustellen. Damit passt es dann natürlich nicht mehr. Also habe ich oft getrennt, neu gemacht, die Lust verloren, angefangen zu fuschen. Das Ende vom Lied war, dass ich nach rund der Hälfte die Nase gestrichen voll hatte und ich mit dem Ergebnis so gar nicht zu frieden war. Ein (teures) Projekt für die Tonne also. Mein zweiter Versuch war ein Origamiwolf den ich mit Paperpiecing-Technik nähen wollte. Vielleicht habt ihr auch die tollen Poster auf Pinterest gesehen. Origamitiere waren ja mal sehr trendy. Ich habe mir die Mühe gemacht einen solchen Wolf für ein Patchworkprojekt zu zeichnen, in Farben aufzuteilen und Schablonen dafür zu erstellen. (Eine Wahnsinnsarbeit schon im Vorfeld). Und nicht dass ich je schon mal was in Paperpiecing-Technik genäht hätte. Ihr ahnt wie es endete: Ebenfalls in der Tonne. Es ist mir zu unsauber geworden, dauerte Ewigkeiten und niemals hätte ich es geschafft die ganzen Teile im Nahtschatten zu quilten. Also, dieser Versuch sollte jetzt möglichst wenig Kosten. Der Glaube an mich war stark angeknackst nach diesen Pleiten und ich wollte nicht nochmal so viel Material kaufen für ein Projekt welches ich nicht zu Ende führe. Diesmal sollte es einfach sein. Nichts kompliziertes und mit normaler Nahtzugabe. Nichts wo ich dran denken muss in Inch umzurechnen und die Maschine umzustellen.
Der Stern besteht aus 54 bunten Dreiecken die ich nach Farbverlauf sortiert habe. Ich habe ein paar mehr Dreiecke geschnitten als nötig waren und habe mir das Muster zunächst auf dem Boden zurecht gelegt und so lange Stoffe hin und her geschoben bis ich zufrieden war. Es ist erstaunlich wie unterschiedlich die Wirkung ist, je nach dem wie harmonisch man die Stoffe zusammen kombiniert. Danach habe ich die hellen Dreiecke aufgefüllt (insgesamt 107) und auch hier auf eine harmonische Kombination geachtet. 

Zusammennähen und organisieren


Mir war klar, dass ich dieses Projekt nicht an einem Tag oder Wochenende genäht hätte, daher habe ich mir Reihe für Reihe systematisch zusammengelegt und ordentlich beschriftet. So konnte ich jederzeit aufhören und wieder anfangen ohne Kuddelmuddel. Das hat auch echt gut geklappt. Erst habe ich die einzelnen Dreiecke zu Reihen vernäht und diese anschließend zusammengenäht. Wichtig beim Patchworken ist immer das Ausbügeln der Nahtzugaben. Ich habe jede Naht der einzelnen Dreiecke auseinandergebügelt. Ebenso wie jede Naht der zusammengeführten Reihen. 
Es gibt wohl aber, wie ich später erfahren habe, zwei Möglichkeiten dies zu tun. Ich kannte nur die eine Variante. Möglich wäre es aber auch gewesen alle Nähte zu einer Seite zu bügeln. In meinem Fall wäre dies auch besser gewesen. Aber dazu später mehr. 
Soweit so gut. Mein Plan war ehrlich gesagt das ganze einmal in dem helleren, leicht marmorierten Stoff einzurahmen. Schlau wäre gewesen, wenn ich die langen Streifen als erstes zugeschnitten hätte. Also bevor ich die einzelnen Dreiecke geschnitten habe. Jetzt hätte ich nämlich stückeln müssen; was mir gar nicht gefiel, oder ich musste improvisieren. Im Improvisieren bin ich Profi ;-). Bzw. ändern sich meine Nähpläne im Kopf ohnehin ständig. Beim Nähen kommen mir immer nochmal andere Ideen. Ich wüsste nicht, wann ich mal ein Teil vollständig so genäht hätte, wie ich es anfangs geplant habe. Das kommt sehr selten vor bei mir. Naja so kam es, dass ich den Stern nur links und rechts eingefasst habe und die Farbverläufe oben und unten bis zu den Seiten habe durchlaufen lassen. Mir gefällt das glaube ich sogar besser wie mein Ursprungsplan. Für diese Streifen habe ich nochmal 54 helle und 54 bunte Dreiecke benötigt. Mit der Einfassung (nach dem Trimmen) bin ich so auf eine Größe von 136 x 189 cm gekommen. Fast perfekt, so in etwa wollte ich es haben. Von der Größe her wäre es noch etwas schöner gewesen, wenn ich je eine Reihe quer und längs mehr gehabt hätte. Dann allerdings hätte ich den Stern nicht mittig positionieren können. Das hätte mich aber gestört. Aber so groß bin ich ja nicht und die Decke ist völlig ausreichend für mich, um mich darin einzukuscheln.
Bis hierhin war es für mich noch der spaßige Teil. Aber jetzt nachdem das Topp fertig war, ging es daran die Lagen zusammenzuführen und die Nähte zu quilten. Davor hatte ich wirklich große Angst, denn näht man sich anschließend lauter Falten rein und legt quer über das schöne Muster unsaubere Nähte, hat man sich am Ende doch noch alles versaut. Ganz perfekt ist es mir nicht gelungen jeden Nahtschatten zu treffen aber für's erste Mal bin ich doch ganz zufrieden. Auf jeden Fall ist es mir gelungen keine einzige Falte reinzunähen, worüber ich wirklich sehr froh bin. Für diesen Punkt ist die richtige Vorbereitung das A und O und an dieser Stelle kann ich nur nochmal ein riesiges Dankeschön an meine Instagram-Community aussprechen. Ohne die vielen super Tipps die ich dort in meiner Story zu dem Thema bekommen habe, wäre ich nicht so weit gekommen.  
Ich bin folgendermaßen vorgegangen: Als erstes habe ich meinen Stoff für die Rückseite ordentlich gebügelt und mit Klebestreifen (am besten eignet sich Malerkrepp) auf dem Laminatfußboden befestigt. Leider habe ich keinen Teppichboden oder Rahmen wo ich es besser hätte fixieren können. Aber so ging es auch. Darauf habe ich das Vlies gelegt und so lange glatt gestrichen bis keine Falte mehr im Stoff war und alles glatt lag. Darüber habe ich nun das Topp gelegt und ebenfalls glatt gestrichen, bzw. soweit mir möglich auch glatt gebügelt. Dann habe ich die Hälfte vorsichtig wieder eingerollt und das freiliegende Vlies mit temporären Spühkleber benetzt. Ich bin in Schritten von ca. 30 cm vorgegangen. Also Kleber 30 cm gesprüht und 30 cm vom Topp darüber aufgerollt. Dabei habe ich den Stoff immer schön glatt gestrichen so dass keine Falte mehr drin war und die Lagen sauber aufeinander trafen. So habe ich mich vorgearbeitet und anschließend das Ganze noch mit extralangen feinen Quiltnadeln zusammengesteckt. Noch besser sind wohl gebogene Sicherheitsnadeln, die es extra dafür gibt. Ich habe mir aber die zusätzliche Mühe gemacht und grob noch mein Muster mit der Hand geheftet. D.h. einmal gekreutzt durch das Mittelteil, einmal oben und unten mittig der Querstreifen sowie einmal um den Stern. Wie ich bei meinen beiden Fehlversuchen ja gelernt habe, ist eine saubere Vorbereitung wirklich wichtig für das Endergebnis und ich habe hier lieber ein wenig mehr Zeit aufgewendet. Ganz sicher ist der Zeitaufwand kleiner als später zu trennen und von vorn mit dem Sandwich zu beginnen. 
Jetzt konnte ich den Quilt auf jeden Fall gut rollen um ihn zu quilten. Ich habe mich dazu entschlossen die Nähte im Nahtschatten zu nähen. Mir persönlich gefiel dies am Besten. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, war das nicht ganz so schlau. Da ich die Nahtzugaben auseinander gebügelt habe, wäre es klüger gewesen, knapp neben der Naht zu steppen, denn so verbinden sich die Stoffe besser miteinander. Klingt logisch oder? Da ich im Nahtschatten nähen wollte, wäre es also besser gewesen, ich hätte alle Nähte zur Seite gebügelt. Nun ja, das ist jetzt nicht mehr zu ändern. Beim nächsten Mal weiß ich es besser. Ich habe übrigens auch nicht jede Naht gesteppt, sondern nur die großen Dreiecke die sich durch das Muster ergeben haben und die Reihen oben und unten sowie die Reihen links und rechts neben dem Stern. 
Im Nahtschatten zu nähen ist nicht ganz einfach. Zwar wurden meine Nähte immer besser, aber trotzdem habe ich das ein oder andere Mal daneben genäht. Mit ein Grund, warum ich nicht jede Naht gesteppt habe. Aber ich wollte auch vermeiden, dass der Quilt so hart wird. Je mehr Nähte, desto fester wird das fertige Stück am Ende. Ich wollte es auf jeden Fall schön kuschelig, denn die Decke ist mein neuer Couchbegleiter. 
Zum Quilten habe ich auch noch einige Tipps bekommen. Besonders gut geht es wohl mit Gummihandschuhen, bzw. Handschuhen mit Stoppernoppen. Damit hat man etwas mehr Gefühl und Gripp wenn man die Stoffmassen unter der Maschine hin und her schiebt. Ich hatte solche Handschuhe nicht, kann mir das aber sehr gut vorstellen. Es war schon recht anstrengend mit dem vielen Stoff, der seinen eigenen Kopf hat;-) Langsam nähen soll man auch. Das habe ich; musste ich auch und Pausen habe ich auch eingelegt. Der ein oder andere mag jetzt lachen, aber es war wirklich anstrengend. Das Schieben der Stoffmassen und die Konzentration die man dafür benötigt gehen auf Schulter und Nacken und strengen echt an. Übrigens habe ich zum Nähen den Schmalkantfuß genommen. Dieser hat eine Führungsschiene in der Mitte, die das Nähen im Nahtschatten etwas erleichtert. Eine Geling-Garantie ist es aber auch nicht. Es ist auf jeden Fall, wie so vieles im Leben eine reine Übungssache würde ich mal behaupten. Ach ja genau: den Tipp habe ich auch noch bekommen. Erstmal üben. Das habe ich übrigens auch gemacht. An meinem Januarblock von 6 Köpfe 12 Blöcke. Ein paar Nähte benötigt es wirklich, bis man ein Gefühl dafür bekommt. Meinen Übungsblock werde ich bei Gelegenheit nochmal auftrennen und das ganze nochmal ordentlich wiederholen. Jetzt habe ich ja ein wenig Übung. Der Block ist nämlich wirklich hübsch geworden und ich möchte Ihn auf jeden Fall aufhängen.
Nach dem Quilten habe ich mein Sandwich ordentlich getrimmt und alle Kanten sauber abgeschnitten.


Dann gings weiter mit dem gemütlichen Teil: Dem Binding mit der Hand. Es gab Zeiten, da fand ich das Nähen mit der Hand ganz furchtbar. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, warum Menschen so etwas freiwillig machen. Es dauert ja schließlich Ewigkeiten und mit der Maschine ist es doch viel ordentlicher ...dachte ich. Aber stimmt das wirklich? Nein! In diesem Punkt habe ich meine Meinung geändert. Gerade hier bei dem Quilt, sollten das Muster und die Stoffe in den Vordergrund treten. Ich liebe Ziernähte, aber hier stören sie nur. Deshalb habe ich auch unsichtbar im Nahtschatten genäht. Das wollte ich natürlich nicht mit dem Binding wieder zunichte machen. Außerdem ist es auch sehr schön, mit der Familie auf der Couch zu sitzen und dort zu nähen. Natürlich dauert es länger. Für mein Binding habe ich vier Tage gebraucht. Aber was soll's. Mich hetzt ja keiner.

Das Binding habe ich übrigens nach einer Anleitung von Bernina genäht. Auch bei Schnick Schnack Quilts and more findet ihr eine gute Anleitung dazu. Mein Binding habe ich 6,5 cm breit zugeschnitten, mittig gebügelt und zu einem 7,5 Meter langem Streifen verbunden. Wie genau es angenäht wird, schaut ihr am Besten in den beiden verlinkten Anleitungen nach. Nach diesem System funktioniert es super und das Binding ist mir echt gut gelungen. Auf Instagram habe ich meine Schritte übrigens in einem Highlight gespeichert. Da könnt Ihr ggf. auch nochmal nachschauen. 

Und jetzt? Jetzt kuschele ich unter meinem Quilt auf der Couch. Ich bin froh und stolz diesmal durchgehalten zu haben. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Und ganz ehrlich: Ich finde die Resteverwertung viel toller als meinen ersten Versuch bei dem ich unzählig viele Stoffe gesammelt habe die mit Farbe und Muster zusammen passen sollten. Das war auf jeden Fall teures Lehrgeld. Hier hat mich das Topp nichts gekostet und die tollen Reste die ich eh nicht wegschmeißen kann (mir würde das Herz bluten), die aber meist auch nicht für ein neues Projekt reichen, haben endlich eine sinnvolle Verwendung bekommen. Es stecken so viele schöne Erinnerungen darin. Da ist ein uralter Stoff bei, der als ich Kind war unsere Küche schmückte. "My liber-T" ist mein allererstes Farbenmix-Stöffchen gewesen welches ich damals auf dawanda gekauft habe. Die Stoffe von Zwergenschönste habe ich vor einigen Jahren auf der Creativa in Dortmund gekauft und die gelben Sterne, als ich letztes Jahr mit meiner Freundin auf der Infa Kreativ in Hannover war. Die Riley Blake Stoffe sind glaube ich mit die ersten, die bei meiner Mama in ihren Online-Shop eingezogen sind. … Reste von Blusen, Kissen, Taschen, Geschenken. Jedes bunte Stoffstückchen was ich vernäht habe, hat seine eigene kleine Geschichte. Ich finde ein Nähprojekt kann kaum schöner sein.

Habt's fein. Ich wünsche Euch eine bunte Woche.
Bis die Tage, keine Frage;-)
Eure Colle


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Dienstag, 23. Oktober 2018

Ein paar Kleinigkeiten und ein neues Riesenprojekt

[Blogpost enthält Werbung wegen Markennennung]

Nach den ganzen Basics und dem romantischen Blumenkranz vom letzten Mal, geht es hier wieder gewohnt fröhlich und bunt zu. So richtig was riesig Neues habe ich zwar noch nicht zu berichten, aber ein paar schöne Fotos und einen Zwischenstand kann ich liefern;-) 


Der Süßkram hat Zuwachs bekommen

Nach den Donutnähgewichten, folgt nun ein Donutnadelkissen. Anleitung, Garn und alles was man dazu brauchte habe ich aus der aktuellen englischen Ausgabe der Mollie Makes. Die Mollie Makes ist ja definitiv meine Lieblingszeitschrift. Ich verpasse keine Ausgabe und auch kein Sonderheft. Da meine Englischkenntnisse aber stark zu Wünschen übrig lassen, besitze ich normalerweise nur die deutschen Ausgaben. Normalerweise. Diesmal allerdings hat mich ein Artikel von Joanne Heart sehr interessiert und somit habe ich mich mal mit englisch versucht. 
Versucht ist das Stichwort. Lach. Dieser kleine Häkelfreund ist zwar sehr niedlich, aber definitiv nicht fehlerfrei. Denn ich habe die Maschen (weil ich die Anleitung wohl nicht richtig übersetzt habe, bzw. meine Übersetzung nicht richtig verstanden) ganz regelmäßig zu- bzw. abgenommen. Das hat zur Folge, dass mein Donut nicht richtig rund, sondern leicht sternförmig aussieht. Naja, beim nächsten Versuch weiß ich es besser;-) Neben dieser kleinen Spielerei sind auch noch ein paar weitere Kissen für die Kuschelecke in der Kita meiner Tante entstanden und...

Trommelwirbel!

… ich bin zuversichtlich meinen ersten richtigen Quilt zu nähen, bzw. fertig zu stellen. Zwei gescheiterte Versuche habe ich zu dem Thema schon hinter mir. Versuch Nr. eins war ein Federquilt. Da war es wieder: Das Problem mit der englischen Anleitung. Wie das so oft bei Quilts der Fall ist, handelte es sich um Einheiten in Inch, die ich entsprechend umrechnen musste. Und die Nahtzugabe umstellen. Da kam dann alles zusammen. Erstens war am Ende alles viel zu klein. Zwischendrin hatte ich dann auch mal vergessen die Nahtzugabe umzustellen, mit der Folge, dass natürlich nichts mehr zusammenpasste. Und ich hasse es, wenn die Nähte nicht aufeinander treffen. Das Projekt war teures Lehrgeld. Denn ich hatte zig Stoffsorten dafür extra gekauft. Und wer weiß was Patchworkstoffe kosten, der weiß dass dies kein günstiges Vergnügen ist. 
Versuch zwei war extrem kreativ und wäre bestimmt wunderschön, wenn man Ahnung vom Patchworken hätte. Habe ich aber nicht. Ich hatte mich in ein Poster mit einem Wolf verliebt. Also so ein moderner Wolf aus geometrischen Mustern. Diesen Wolf habe ich in stundenlanger Arbeit nachgezeichnet um daraus Vorlagen für Paper Piecing zu erstellen. Also nicht, dass ich das jemals vorher mal in klein versucht hätte. Kann ja nicht so schwer sein, dachte ich und nähe das einfach mit der Hand zusammen. Ich habe also jedes Papierteilchen mit Stoff umwickelt und versucht zusammenzunähen. Nachdem ich ein viertel des Gesichtes zusammen hatte, habe ich aufgegeben. Das Ergebnis war nicht zufrieden stellend. 


Jetzt habe ich gedacht, ich fange mal mit was wirklich anfängertauglichem an. Neu im Sortiment gibt es bei Prym ein 60 Grad Dreieck. Damit habe ich jede Menge Dreiecke mit einer Schenkellänge von 12 cm zugeschnitten. Deutsches Maß und ich arbeite mit der normalen Nahtzugabe der Nähmaschine. So kann es mir nicht wieder passieren, dass ich vergesse die Nahtzugabe umzustellen und einfach drauf los nähe. Und das Beste daran ist: Ich habe nur Stoffreste verarbeitet. Dieser Quilt besteht komplett aus Reststückchen mit jeder Menge Erinnerungen. Da ist ein Stück von meinem allerersten Designnähen eingenäht, ein Rest meines allerersten Farbenmixstoffes und jede Menge Lieblingsstoffe von Lieblingsdesignern. Ich mag die Mischung. Auch wenn es nicht so professionell und durchgestylt aussieht wie bei anderen. Dafür wird es mein ganz persönliches Stück. Ich freue mich schon, wenn es fertig ist.
Und diesmal bin ich wirklich zuversichtlich, dass es mir auch gelingen wird. Ein bisschen länger muss er noch werden, damit die Füße nicht rausschauen. Da muss ich jetzt etwas improvisieren, denn die hellen Stoffe werden allein nicht reichen. Ich habe da aber schon ein paar Ideen. Mal sehen wie es am Ende wird. Ich probiere noch ein bisschen und halte Euch auf dem Laufenden.
Was habt Ihr für gescheiterte Projekte an denen ihr Euch festbeißt?
Liebe Grüße bis zum Nächsten Mal
Eure Colle





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Dienstag, 28. August 2018

Verliebt in rosegold

Blogpost enthält Werbung


Was man diesem Blog nicht unbedingt ansieht ist, dass ich total fasziniert von Patchwork bin. Gelegentlich zeige ich ja mal den ein oder anderen kleinen Versuch hier. Aber an so ein richtig großes Projekt habe ich mich noch nicht gewagt. Wobei das eigentlich gelogen ist. Denn ich habe einen Quilt angefangen. Offengestanden habe ich mir damit aber viel zu viel auf einmal zugemutet. Und so bin ich mit meiner angefangenen Arbeit nicht besonders zufrieden und sie liegt als UFO in der Ecke und wartet auf Vollendung. Naja in unserer "Ambassador-Truppe" haben wir zwei begnadete Quilterinnen  (Lisa von sew what you love und Joanne von uniconhearts) und ich hoffe , dass ich nochmal die Gelegenheit habe den beiden mein Problem zu zeigen und sie mir Tipps dazu geben können. Vielleicht wird mein Quilt dann auch nochmal fertig.

Bis dahin aber, übe ich noch ein bisschen und versuche mich an kleineren Projekten. Der Januarblock von "6 Köpfe 12 Blöcke" hatte es mir besonders angetan. Die Anleitung dazu findet ihr auf dem Blog von Allie and me. Ich habe das Herz aus Kunstleder genäht und in mein selbst gebasteltes Schnittmuster eingebaut für den tollen rosefarbenen Taschengriff von Prym. Ist der nicht chic? Eigentlich bin ich ja eher so der legere Typ aber dieser Griff hatte es mir sofort angetan. Besonders praktisch finde ich die kleinen Aufhängungen für einen Schultergurt oder ein Band. Das geflochtene Band ist übrigens von Snaply und die hammermäßig schöne Paspel habe ich bei BeLa Stoffe entdeckt. Sie passt einfach ganz wundervoll zu dem roséfarbenen Griff.
Der Griff ist übrigens wieder ein PR-Sample aus meiner Sommerbox. Und der Tasselmaker kam für die Verzierungen auch wieder zum Einsatz. Die beiden Tassels an der Seite haben auch noch ein Topping mit den süßen Tassel-Caps bekommen. Ich finde das Täschchen ist richtig chic geworden und ich freue mich schon es auszuführen. Auf Instagram hat man mich gefragt wie lange ich dafür wohl gebraucht hätte, weil es so aufwendig aussieht. Aber ich kann Euch versichern, dass es aufwendiger aussieht als es war. Ich habe das Täschchen an einem Nachmittag fertig gestellt. der Block mit dem Herz ist schnell genäht und auch die Tassels ruckzuck gewickelt. Das einzige was etwas aufwendiger war, war das Anbringen des Griffes. Denn dieser wird mit der Hand angenäht. Aber so wild war das wirklich auch nicht.



Was sagt Ihr? Ist doch wirklich ein edles Teilchen geworden meine kleine Tasche, oder?


Auflösung des Gewinnspiels

Bevor ich mich für heute von Euch verabschiede möchte ich kurz noch die Auflösung zu meinem Gewinnspiel von hier bekannt geben: 
Ich habe tatsächlich über 500 Pompons für meinem Teppich verarbeitet. Genau 522 Pompons habe ich für dieses bunte Projekt gewickelt und auf Stramin geknüpft. Das war eine echte Fleißarbeit, kann ich euch sagen;-)

Ich freue mich, wenn Ihr wieder mal vorbeischaut.
Bis dahin liebe Grüße
Eure Colle

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