Dienstag, 27. Februar 2018

Echt Knorke - echt Klasse! Nähgewichte


Ich hinke ja immer etwas hinter her mit meiner To-Do Liste. Nun bin ich aber endlich mal dazu gekommen, das tolle Tutorial von "Echt Knorke" zu den Nähgewichten auszuprobieren. Vom ersten Augenblick an war es ja um mich geschehen als ich die tollen Donutgewichte gesehen hatte. So schön bunt <3 I love it. Und dank der tollen Anleitung auch wirklich ganz einfach nachzumachen.

Für die Muttern musste ich einen Stopp im Baumarkt einlegen. So große Muttern (18 mm) gab meine Kramkiste mit gesammelten Schrauben, Nägeln, Muttern, Unterlegscheiben etc. nicht her. Auch ein Päckchen braunes Fimo habe ich mir noch gegönnt. Und dann ging's aber schon los. Die restlichen Farben hatte ich noch im Haus. Ich hatte etwas bedenken, denn mein Fimo lagere ich (angebrochen!) bestimmt schon gute drei Jahre. Aber luftdicht verpackt scheint das kein Problem darzustellen. Ich hatte die Päckchen mit Tesa gut zugeklebt und lagere sie in einem Zipp-Beutel. Das hat ganz wunderbar funktioniert. Lediglich das Türkis, was ich mir angemischt hatte ist etwas brüchiger/trockener gewesen. Aber auch das lies sich trotzdem noch verarbeiten.
Das Kneten hat mir so viel Spaß gemacht. Irgendwie kamen dabei gleich Kindheitserinnerungen hoch;-) Die Sternchen habe ich übrigens mit einem Fondantausstecher ausgestochen. Die Förmchen habe ich für 1,- € im Tedi-Markt erstanden.


  
Insgesamt sind 5 Donuts und ein Hamburger bei meiner Bastelaktion herrausgekommen. Ich mag sie sehr.


Angefixt vom Donutwahn, habe ich dem Kind dann auch endlich Mal das Pommeskissen mit kleinen Donuts nach Design von Hamburger Liebe genäht. Das fertige DIY-Set gibt es bei "Alles für Selbermacher". Eigentlich sollte es das schon zu Weihnachten geben. Soviel dazu wie ich hier mit meinen Plänen und der Realität hinterherhinke. 

Gut Ding braucht eben Weile. Aktuell bin ich übrigens gerade dabei mir ein Oberteil für die H+H Cologne in Köln zu nähen. Wen von Euch treffe ich dort? Ich freue mich wahnsinnig. Die Einladung habe ich von Prym erhalten. Und ihr trefft mich auch auf dem Bloggertreffen der Initiative Handarbeit.
Ich bin sehr gespannt was da auf mich zu kommt und freue mich auf viele neue spannende Eindrücke.
Bunte Grüße
Eure Colle

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HOT
Creadienstag

Dienstag, 13. Februar 2018

Nähen, Malen, Freuen - Kreativ mit Bine Brändle

Einige von Euch haben es sicher schon mitbekommen, dass ich seid kurzem auch im Team vom Stickbengel bin. Petra wandelt die Designs von Bine Brändle in zauberhafte Stickdateien um. Wo ich den Aufruf gesehen hatte, habe ich mich sofort beworben. Denn das passt einfach so gut. Bine Brändle begleitet mich mit Ihren verrückten Bastelideen und Illustrationen schon viele Jahre. Vielleicht habt ihr auf den Bildern mit der Tasche ja den Flusi entdeckt. Den hüte ich hier auch noch. Die Kinder sind ja leider schon rausgewachsen. Vor Weihnachten, noch bevor ich im Team war, kamen ja neue Fensterbilder von Bine raus. Und seid November ist hier nichts mehr sicher vor mir. Ich bemale Fenster, Türen, Schränke - alles was nicht sicher ist mit Kreidemalern. Wie schon erwähnt, ich mag die Designs unwahrscheinlich gern. In der neusten Kreidemalervorlagenmappe hat Bine eine neue tolle Idee vorgestellt, was man mit den Vorlagen noch machen kann. Man kann sie nämlich ganz wunderbar auch auf Stoff übertragen. Das musste ich doch gleich mal ausprobieren. Das funktioniert übrigens super. Ich bin total begeistert. Da habe ich ja gleich wieder ein paar Dinge die mir Spaß machen zusammen gebracht. Denn ich male auch sehr gerne. Leider bin ich total aus der Übung. Wenn es die Zeit zugelassen hat, habe ich in letzter Zeit immer mal eine kleine Skizze angefertigt. Ach, mein Tag könnte auch gerne 48 Stunden haben;-) 

Meine Meerjungfrau hat einen süßen kleinen Freund bekommen. Die Vorlage habe ich übrigens aus dem der Vorlagenmappe Fensterdeko mit dem Kreidemarker - Sonnentage und Blütenträume. Bei dem Buch liegt auch gleich ein Kreidemarker von Kreul bei. 
Im Moment habe ich sehr viele Termine, so dass ich sooooo viele Ideen habe, und gar nicht dazu komme sie alle umzusetzen. Aber meine Wookie-Hausschuhe aus den Hüttenschuhensohlen habe ich letzte Woche endlich mal fertig bekommen. Die muss ich unbedingt auch mal fotografieren und Euch zeigen. Sicher nicht jedermanns Sache, aber ich finde sie einfach genial;-)


Gut Ding braucht eben Weile. Mein Hoodie wird hoffentlich die Woche noch fertig gestellt. Er ist fast fertig. Hier habe ich das erste mal die Bündchen von Alb Stoffe verarbeitet und gestern ist Stoff in die Waschmaschine gewandert. Ich habe ein ganz wunderbares Schnäppchen gemacht mit Glitzersweat. Das soll mein Outfit für die H+H werden. Ich halte Euch auf dem Laufenden;-)

Bis bald ihr Lieben,
Eure Colle
Mit ein bissl Übung komme ich
vielleicht auch wieder ins Malen rein;-)
Auf jeden Fall macht es mir jede Menge Spaß.
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Donnerstag, 8. Februar 2018

I love handmade - Mütze, Jacke, Tasche, Hoodie

Endlich mal wieder ein Rums. Ich finde es ja immer total spannend, bis Mitternacht zu warten um dann mit all den anderen verrückten Mädels um die ersten Plätze zu rangeln. Mitzufiebern, ob man es wohl mal als ersten Post geschafft hat. Ich glaube dazu braucht es wahnsinnig viel Glück. Also mir ist das noch nie gelungen. Aber das macht gar nichts. Mir macht es einfach Spaß. Und sicher bin ich da nicht die einzige, denn zur Geisterstunde scheint mir in einigen Nähzimmern so einiges los zu sein. Ich schaue mir dann immer noch eine Hand voll Beiträge an und gehe dann zu Bett. Schließlich muss ich ja am nächsten Morgen wieder früh raus.


So nun aber mal zum Wesentlichen: Ich zeig Euch heute mal gebündelte Werke. Ein fast komplett selbst genähtes Outfit;-) Ich komme momentan nämlich gar nicht mehr so richtig hinterher mit der Bloggerei. Denn in meinem Nähzimmer ist momentan nicht nur um Mitternacht so einiges los.
Also wie schon geschrieben, eigentlich ist fast alles alles an meinen Sachen, die hier zu sehen sind, selbstgemacht. Alles bis auf die Hose. "DIY dont buy" brauche ich mir nicht vorzunehmen. Die meisten meiner Sachen die ich trage sind sowieso selbst genäht. Und ich habe festgestellt, dass ich eine Restetante bin. Ich liebe die Sachen die aus Resten entstehen. Die, die irgendwie nicht perfekt sind. Wo eigentlich nichts zusammen passt und am Ende doch alles stimmig ist. So wie meine neue Krempeltasche. Ich war ja nach der ganzen Taschennäherei für die Taschenspieler 4 CD von Farbenmix richtig im Fieber. Und nachdem ich die "4" durchgenäht habe, habe ich mir die älteren CD's hervorgeholt. Die Krempeltasche ist ein Schnitt von der Taschenspieler 2, der eigentlich schon ewig auf meiner to-sew-list steht. Ich finde sie einfach total praktisch, weil man sie zusammen gefaltet (oder besser gesagt gekrempelt) einfach in die Tasche stecken kann. Oder ins Auto legen. So ist man ist gerüstet, wenn der Einkauf mal wieder etwas größer ausgefällt. Ihr wisst ja ich habe einen Taschentick.

Und ich bin nicht nur im Taschenspielerfieber, nein ich bin gerade auch völlig im Bine Brändle Fieber. Ich bemale hier alles was nicht sicher ist mit Kreidemalern. Angefangen von den Fensterscheiben, bin hin zu den Glastüren vom Flurschrank. Ich liebe Ihre Designs. Und seit kurzem bin ich ja auch im Stickteam vom herzallerliebsten Stickbengel, die die Designs von Bine in ganz zauberhafte Dateien umwandelt. Also was lag da näher, als die neue Tasche mit den wunderschönen Herzen zu verzieren? Die Tasche ist komplett aus der Restkiste entstanden. So schön bunt und genau mein Ding <3 Was meint ihr?




Und sie passt auch wieder so schön zu meiner Mütze. Die eigentlich jetzt wieder gar nicht zu meiner neuen Jacke passt. Haha, irgendwie ist es immer so. Meine Winterjacke war komplett schwarz. Als erstes habe ich mir dazu die Mütze genäht. Leider ist mir die Jacke diesen Winter etwas eng geworden. Also habe ich mich endlich mal an eine Winterjacke getraut. Den Schnitt habe ich auch von farbenmix. Es war viel einfacher als gedacht. Ich liebe sie. Sie ist so schön warm und kuschelig. Der Jacke habe ich hier schon mal einen ganzen Post gewidmet. Wen es interessiert, der kann hier gern mal reinklicken. Seid gestern liebe ich sie übrigens noch viiiiel mehr. Denn sie war meine Bewerbung zum Prym Ambassador. Und ich hatte gestern so wundervolle Post. Denn ich bin dabei: Ich bin eine von 10 Prym Markenbotschaftern geworden. Wahnsinn, oder? Ich finde das so, so spannend und freue mich wie Bolle darüber. Dem Schreiben lagen sogar schon zwei Karten für die h+h in Köln bei. Da wollte ich ja auch schon immer mal hin. Ein Wahnsinnspreis. Ich freue mich so sehr!
Aber zurück zu meinem Outfit: Unter der Jacke trage ich nämlich noch mehr selbst genähtes. Wer mich kennt und hier schon ein Weilchen liest, der weiß dass ich ein absoluter Lila Lotta Fan bin. Die floralen Motive, und auch ihre gezeichneten Tiere sind so toll. Und diesen Herbst hat die liebe Sandra sich mit der "Autumn Feeling" Serie mal wieder selbst übertroffen. Ein bisschen was davon steckt ja auch schon in der Jacke. Passend dazu habe ich mir noch einen Hoodie genäht aus kuschelig weichem Jackard. Das lässt sich so wunderbar angenehm tragen. Der Hoddie ist ein absolutes Wohlfühlteil geworden. Er ist von der Nähmaschine gehüpft und ich habe ihn direkt anbehalten. Ich habe ihn schon ganz oft jetzt angehabt und bin als gar nicht dazu gekommen Fotos zu machen. Der Schnitt nennt sich "Sveja" und ist von dreiEm's. Ich war zufällig auf Facebook über den Schnitt gestolpert und er hatte mich sofort angesprochen. Die Knopfleiste finde ich sehr originell.

Das war ne ganze Menge heute, oder? Ich mache nochmal eine kleine Kurzbeschreibung zu meinen Nähwerken, dann wird es vielleicht etwas übersichtlicher falls ihr Euch auch etwas ähnliches Nähen möchtet.
Mütze:
Schnittmuster: Freebie von Hamburger Liebe
Plottdesign: ebenfalls Hamburger Liebe, erhältlich bei Alles für Selbermacher
Jacke:
Schnittmuster von bienvenido-colorido, erhältlich bei farbenmix
Tasche: 
Schnittmuster von der Taschenspieler 2, erhältlich bei farbenmix
Stickdatei, Herzen nach Design von Bine Brändle, erhältlich bei Stickbengel
Hoodie:
Schnittmuster Sveja von DreiEms
Den kuscheligen Jaquard bekommt ihr bei unicata-handarbeiten

So Ihr Lieben. Danke dass ihr hier vorbei geschaut habt. Ich freue mich immer sehr über Besuch auf meinem Blog.
Habt's fein am Vizefreitag
Eure Colle
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Dienstag, 6. Februar 2018

Herzige Geschenkverpackung


Kennt ihr schon die tollen neuen Herzen aus der Feder von Bine Brändle? Petra vom Stickbengel hat sie für die Stickmaschine digitalisiert. Eine wirklich ganz zauberhafte Serie mit insgesamt 9 verschiedenen Herzen. Ein paar davon habe ich hier für eine kleine Geschenkverpackung verwendet. Wie man sieht, ist diese für einen Geburtstag bestimmt. Aber nicht mehr lang und es ist Valentinstag. Auch dafür eignen sich die Herzen bestimmt ganz prima. Den passenden Stoff zu dem Design gibt es übrigens auch. Den findet ihr bei Alles für Selbermacher. Wir Mädels vom Stickteam haben einen ganzen Meter von der lieben Petra zugeschickt bekommen. Ich hab mich ja sooo gefreut <3 So lieb von ihr! Ich weiß auch schon was ich mir daraus nähen werde. Aber davon berichte ich Euch ein andern mal.



Nachdem ich das letzte Mal ja einen ganz schön langen Post für Euch hatte,ist dieser heute mal ganz kurz und schmerzlos. Denn für Donnerstag mag ich gern mal wieder einen Beitrag für Rums vorbereiten. Ich hab ja so viel gemacht in letzter Zeit und komme irgendwie nicht so recht hinterher Euch alles zu zeigen. Ich pack da mal ein bisschen was zusammen in dem Post: Ein komplettes Outfit mit Accessoires und allem Schnickedöns;-)

Also bis denne, ich würde mich sehr freuen wenn Du dann wieder vorbei schaust.
Herzliche Grüße
Eure Colle
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Dienstag, 30. Januar 2018

Eine Anleitung von und mit Herz

Sicher habt ihr alle schon eine Nadelbuch. Natürlich habe ich auch eins. Ein ganz besonders hübsches sogar. Mit Seiten aus Filz wo ein paar Nadeln für alle Fälle drin sind. Das ist ganz praktisch auf Reisen, oder auf dem Sofa, wenn ich Kleinigkeiten von Hand nähe. Aber alle meine Nadeln, insbesondere die Maschinennadeln passen dort nicht rein. Ich habe ein Sammelsurium an Nähmaschinennadel-Päckchen. 
Und Mädels mal Hand aufs Herz: Ihr bewahrt die Nähmaschinennadeln doch sicher auch auch in den gekauften Päckchen auf, oder? Und ihr habt auch mehr wie eins davon, vermute ich. Also ich habe da schon so ein paar. Die normalen Nadeln, die Sticknadeln, die Jerseynadeln, die Zwillingsnadeln, die Ledernadeln usw und so fort. Ich brauch wohl nicht alle Sorten aufzuzählen. Ich denke ihr wisst was ich meine. Diese ganzen Nadeln hatte ich bis dato in meinem 5-fach Organizer von farbenmix verstaut. Soweit so gut. Da waren sie alle beisammen. Aber wenn ich die Nadel gewechselt habe, ging die Sucherei los. Denn natürlich waren sie da alle durcheinander drin und ich musste immer kramen bis ich die Sorte hatte die ich brauchte.


Also kam mir die Idee nach einem klassischem Nadelbuch. Nur mit anderer Aufteilung. Genäht habe ich es aus SnapPap und mit ein paar farblich passenden Stoffresten zu meinem Organiser. Denn den lieb ich ja und der soll auch weiter im Einsatz bleiben.
Passenderweise kamen gerade auch die neuen Dateien vom Stickbengel mit 9 wundervollen Herzen nach den Designs von Bine Brändle zum Testen hier hereingeflattert. Hach, schaut doch mal: passt das Herz nicht einfach wunderbar für das Projekt? So schön <3 Und ich konnte gleich ganz viele Sachen die mir so Spaß machen miteinander verbinden. Ich habe genäht, ich habe gestickt und konnte mein genähtes Projekt auch noch ein bisschen mit handlettering verzieren. Das macht mir ja sehr viel Spaß. Leider fehlt mir noch etwas die Übung. Aber das wird ja vielleicht noch. 

Das Büchlein hatte ich schon auf Instagram und in der Snaply Insider Gruppe auf Facebook gepostet und einige hatten gleich nach einer Anleitung gefragt. 

Ich hab mal alles durchgemessen und zeig Euch mal wie ich das gemacht habe. 

Ihr braucht dafür:

  • SnapPap
  • einen Knopf
  • einen Rest rundes Gummiband
  • ein paar Stoffreste
  • Ösen 8 mm (ich habe die bunten von Snaply verwendet
  • 1 Eyelet oder alternativ eine Öse mit 4-5 mm
  • durchsichtige Vinylfolie (bekommt ihr im Stoffgeschäft, aber auch z.B. auch bei Roller und einigen Baumärkten; ihr findet es bei den Wachstüchern auf der Rolle)
  • etwas Schrägband
  • Webband
Die Umsetzung ist eigentlich ganz simpel. Also das Grundmaterial ist aus SnapPap. Ihr bekommt es bei Snaply. In diesem Fall habe ich das weiße verwendet und mir daraus zwei Rechtecke mit den Maßen 30 cm x 17 cm zugeschnitten. Die Farbe ist natürlich Geschmacksache. Es gibt das Material auch noch in anderen Farben und neuerdings auch in metallic. Die Ecken habe ich mit einem Stanzer abgerundet. Wenn ihr so etwas nicht habt, könnt ihr es natürlich auch einfach mit der Schere abrunden. Außerdem habe ich mit noch ein Stück Stoff (19 cm x 8,5 cm) zugeschnitten. Den Stoff habe ich an den langen Kanten jeweils einen Zentimeter umgebügelt, so dass er nun eine Breite von 6,5 cm hat. Diesen Stück habe ich mittig auf eines der SnapPap Teile aufgenäht. Die überstehenden Kanten habe ich auf der Rückseite mit einem Stück Stylefix fixiert. Außerdem habe ich mittig links noch ein Eyelet mit einem Abstand von ca. 1 cm vom Rand angebracht und auf der anderen Seite, ebenfalls mittig einen Knopf. Das mittige Stoffteil dient nur der Verzierung. Wem das zu viel Arbeit ist, der kann das natürlich auch weglassen. Aber ich verziere gerne. Wer das auch möchte, der sollte auf der rechten Seite jetzt noch seine Verzierung anbringen. Ideal eignen sich dafür Stickmotive. Ich habe hier ein Herz aus der Bine Brändle "Einhorn-Glück" Serie vom Stickbengel verwendet. Ihr bekommt sie hier. Außerdem habe ich noch einen Schriftzug darauf gemalt. SnapPap eignet sich hervorragend zum Bemalen. Ich habe hier den Monotwin von Tombow verwendet. Es eignet sich aber auch andere wasserfeste Stifte oder Textilfarbe. 
Wenn ihr auch einen Griff an der Außenkante haben möchtet, müsst ihr den auch jetzt 
anbringen. Ich habe mir dafür ein Stück SnapPap mit einer Größe von 2,2 cm x 15 cm zurecht geschnitten. Angebracht wird es exakt mittig mit jeweils einem Abstand von 2 cm zur oberen und unteren Kante. Nun nehmt ihr das runde Gummiband (ca. 16 cm lang) und knotet es zu einer Schlaufe. Der Knoten muss so dick sein, dass er nicht mehr durch das Eyelet rutscht. Wenn ihr dünnes Gummiband verwendet habt, näht das Ende ggf. auf ein kleines Stück SnapPap. Führt die Schlaufe von hinten durch das Eyelet durch.


Für die Innenseite des Umschlages nehmt ihr das andere Rechteck und bezieht es auf einer Seite mit Stoff. Schneidet dafür den Stoff etwas größer als das Rechteck zu und fixiert ihn mit Sprühkleber auf dem SnapPap. Die Kanten schön umschlagen und am Besten an den Rändern mit Stylefix fixieren. Wenn ihr das nicht zum fixieren zur Hand habt, könnt ihr auch einen Pritt-Stift verwenden. Nicht ganz so optimal. Aber funktioniert auch. Dann schlagt ihr noch zwei der 8 mm Ösen ein. Ich habe mir dafür zwei Punkte markiert. Der obere hat einen Abstand von 4,5 cm zur oben Kante und 11 cm zur rechten Kante. Der untere Punkt hat 4,5 cm zur unten Kante und ebenfalls 11 cm zur rechten Kante. Der Punkt ist jeweils die Mitte Eurer Öse. Der Abstand entspricht dem des normalen Locherabstandes. Anhand der Markierungen bringt ihr die Ösen jetzt an. Jetzt kommt das Webband zum Einsatz. Damit werden anschließend Eure Seiten gehalten. Meins ist ca. 75 cm lang. Es wird von hinten durch die beiden Ösen gefädelt.

Anschließend legt ihr die beiden so vorbereiteten Teile links auf links aufeinander. Fixiert euch das Ganze und näht alles mit einem etwas größeren Stich  knapp kantig zusammen. Ich verwende hier meist eine Stichlänge von 3,5 oder 4. Passt dabei auf, dass Ihr Euch nicht über das Webband näht. Am Einfachsten ist es wenn ihr es euch etwas zusammen faltet und fixiert. Dafür verwende ich meistens ein Stück Masking Tape. Das lässt sich prima wieder lösen und hinterlässt keine Stiche auf dem Webband wie eine Stecknadel.


Fertig ist der Außenumschlag.

Nun kommen die einzelnen Seiten an die Reihe. Dafür benötigen wir 4 Rechtecke 12 cm x 17 cm aus SnapPap. Hier rundet Ihr diesmal nur die rechten Ecken oben und unten ab. Zwei Seiten habe ich nur mit Fächern für die Maschinennadeln vorgesehen. Der Platz ist ausreichend für 18 Päckchen. Für die Fächer braucht ihr 4 Streifen durchsichtige Vinyfolie. Die Streifen sind 22,5  x 6 cm groß. Die oberen Kanten werden mit Schrägband versäubert. Ich habe zum Teil dort noch kleine Webbandreste eingefasst. Ich bin ja so eine Tüdeltante, wie Ihr wisst. Faltet einen der so vorbereiteten Streifen in der Mitte und schiebt von links eine SnapPap-Seite dazwischen. Der Abstand zur unteren Kante beträgt 1 cm. Fixiert Euch das und näht die Folie an der unteren Seite knapp kantig an.


Faltet einen zweiten Streifen Vinyfolie in der Mitte und bringt ihn auf die gleiche Weise direkt über dem unteren Streifen an. Näht hier auch nur die untere Kante knapp kantig fest. Die linke Seite, worauf die Ösen befestigt werden, habe ich wieder mit Stoff bezogen. Die Kante ist auf 2 cm breit. Also schneidet ihr euch dafür 4 Streifen aus Stoff mit den Maßen 6 cm x 19 zu. Die langen schmalen Seiten bügelt ihr wieder einen cm um und bügelt einmal alles aufeinander. Fasst mit dem Streifen die Kante Eurer Seite ein. Damit verschließt Ihr dann auch die Fächer aus Vinyl. Ich habe, damit die Fächer nicht zu straff sitzen, schon mal die Nadelpäckchen eingesteckt und habe mir dann erst die seitliche Kante fixiert und genäht. Die Fächer sind nun 10 cm breit. Deshalb steppt Ihr mittig, also im Abstand von 5 cm zum rechten Rand die Fächer einmal ab. Mittig auf dem äußeren Stoffstreifen bringt ihr wieder zwei Ösen an. Ich habe mir hier zur Hilfe wieder meine Punkte im Abstand von 4,5 cm zum oberen und unteren Rand markiert. Ihr könnt es Euch aber auch einfach machen und die Seiten einfach mit dem Locher lochen. Die Löcher müsst ihr nur etwas vergrößern. Sonst bekommt ihr die Ösen nicht hinein.

Und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr Eure Seiten natürlich auch noch beschriften.


Nach diesem Schema habe ich zwei Seiten in meinem Nadelbuch. Hinten habe ich noch eine Seite mit einem großen durchsichtigen Fach genäht. Dafür habe ich die Folie einfach 12 cm hoch geschnitten. Passt nur auf wenn Ihr wie ich, betüdeln wollt. Ich habe bei dem großen Fach die Folie mit Schrägband versäubert und zusätzlich noch Webband auf die Kante genäht. Das ist etwas dick für die Öse gewesen. Der erste Versuch ging schief. Die zweite hielt dann. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nicht besonders gut bin im Ösen einschlagen. Vielleicht seit ihr da etwas begabter. Aber Fakt ist, dass es ohne zusätzliches Webband an dieser Stelle sicher einfacher gewesen wäre. Also das Webband vielleicht lieber längs anbringen oder unten. Da kollidiert es nicht mit der Öse;-) Dazwischen habe ich noch eine klassische Seite mit Filzläppchen eingefügt. Ich bin so froh, dass ich damit nun auch meine lange Teddynadel sicher verstaut habe. Die steckte sonst nämlich immer auf einem der Nadelkissen und ich hatte echt Angst, dass sich irgendjemand die Nadel nochmal ins Auge sticht. So ist sie besser aufgehoben. Auf die anderen Filzstücke hab ich noch ein paar Reservestecknadeln und Sicherheitsnadeln untergebracht. Sicherheitsnadeln suche ich nämlich auch immer. 
Nun müssen die Seiten nur noch in den Umschlag. Ich habe diesen Vorher ein bisschen zurechtgeknickt. Das Mittelteil ist 4 cm breit. Dann habe ich die Seiten durch das Webband gefädelt und mit einer Schleife festgeknotet. Zuklappen, mit dem Knopf verschließen und fertig.


Das Nadelbuch ist wirklich ein prima Odnungshelfer für mich geworden. Und praktischerweise passt die Größe genau in die Schublade meines Rollconainers (vom Möbelschweden). Oder aber auch in den Schreibtischaufsatz (ebenfalls vom Möbelschweden). Am Griff kann man es wunderbar ohne großes Gefummele herausziehen.

Also ich finde, da hatte ich mal ne sinnvolle Idee;-)

Viel Freude damit, falls Ihr Euch auch eins machen möchtet und liebe Grüße

Eure Colle




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Sonntag, 28. Januar 2018

Das Modell RuckZuck - und der Gewinner


RuckZuck waren 10 Taschen genäht und die Arbeit in einem wunderbaren, so wahnsinnig kreativen Team vorbei. Es hat mir so viel Spaß gemacht. Der Austausch in der Gruppe, der Blick hinter die Kulissen. Mitzufiebern, wann die CD aus der Druckerei kommt. Es war einfach nur toll, so hautnah dabei sein zu dürfen. Ein riesengroßes Dankeschön an Farbenmix für die tolle Zeit. Zum Abschluss zeige ich euch hier noch mein RuckZuck Modell. Mehr so als Gag gedacht war diese Tasche;-) 
Diesen grässlichen Holzstoff, der so arg nach Plastik ausschaut, musste ich einfach kaufen. Er war so scheußlich, das ich ihn irgendwie schon wieder cool fand. Vorn das schwarze ist Tafelfolie die ich mit Kreidestift beschrieben habe. Die wunderbaren Retrobänder von by Graziella passten dann auch einfach echt prima dazu. Nicht so ganz ernst zu nehmen das Projekt. Aber ein bisschen Spaß muss auch sein. 
Wie der Name sagt, ist die Tasche ruckzuck genäht. Das Schnittmuster ist gleich für zwei verschiedene Größen dabei. Ihr könnt sie nähen in Größe M: Breite 40 cm, Tiefe 12 cm, Höhe 29 cm  oder in Größe L: Breite 43 cm, Tiefe 12 cm, Höhe 35 cm.
Mal sehen was ich auf dieses Modell noch so alles drauf male. Ich habe ja mittlerweile auch noch bunte Kreidestifte. Das passt bestimmt auch ganz prima.



Und nun gibt es wie versprochen auch den Gewinner der Alltagsheldin. Trommelwirbel:
Gewonnen hat Irmi.lents
Liebe Irmi ich wünsche Dir viel Freude und viele tolle Erlebnisse mit Deiner neuen Tasche. 


Am Dienstag geht es dann hier auf dem Blog weiter mit den tollen neuen Stickdateien vom Stickbengel nach Design von Bine Brändle. Genäht habe ich ein Nadelbuch. Und weil einige auf Instagram und Facebook gefragt hatten, habe ich auch gleich eine kleine Anleitung mit beigepackt.
Also ich freue mich, wenn Du wieder hier vorbeischaust.

Liebe Grüße
Eure Colle

Dienstag, 23. Januar 2018

Das Modell Carry Bag - edel verziert mit SnapPap

Na habt ihr mitgezählt? Wir sind fast am Ende meiner Vorstellungsrunde der neuen Schnittmuster der Taschenspieler 4 von Farbenmix angelangt. Heute zeige ich Euch mein vorletztes Designbeispiel. Ein wunderbares Projekt war diese Tasche. Wieder mal so richtig nach meinem Geschmack. Ich habe mich mit Webbändern und SnapPap so richtig ausgelebt. Hier ein Bändchen, da ein Schleifchen. Ach, ich liebe es so <3

Das Modell CarryBag


war auf Anhieb mein Lieblingsmodell. Die raffinierte Trägerführung hat mich sofort angesprochen. Ursprünglich dachte ich, dass ich dafür die fertigen SnapPap-Streifen nehme. Aber das war mir dann doch etwas zu dünn und mehrere Lagen fand ich dann schöner aus SnapPap geschnitten und wie zum Gürtel verarbeitet. Also umgeschlagen an den Seiten. Allerdings hat es den Nachteil dass etwas steif ist. Auf der anderen Seite aber auch den Vorteil, dass die Tasche immer in Form stehen bleibt;-) Ich würde mal sagen, es ist Geschmacksache. Mir gefällt es sehr und ich fand diese Lösung an meinem Modell schöner als Gurtband oder eine Lösung aus Stoff. Ich finde so passt alles sehr stimmig zusammen. 

Das andere Taschenzubehör, wie Buchschrauben, Reißverschluss und Magnetverschluss sind übrigens auch wieder von Snaply. Die Stickerei von Cherry Picking in der Mitte habe ich auch mit SnapPap eingerahmt. Sie nennt sich "Magic Wood" und ist bei huups erhältlich. Die Webbänder und der Taschenschnitt sind natürlich wieder von farbenmix. 

Die Tasche hat eine Größe von 48 cm x 30 cm und ist 10 cm tief. Ich finde sie ist auch ein prima Alltagsbegleiter, da sie eine wunderbare Größe für den Einkauf hat. Das Portmonaie kann man auch prima in der Extra-Taschen außen verstauen. Da ist es sicher und man findet es auf Anhieb. 



Ich melde mich ganz bald wieder, denn diese Woche endet ja auch das Gewinnspiel und eine Tasche fehlt ja auch noch. Außerdem kann ich Euch schon verraten, dass es bald neues Futter für Eure Stickmaschinen vom "Stickbengel" mit Designs aus der Feder von Biene Brändle geben wird. Und falls ihr Euch jetzt wundert: Aus "HappyModa" ist "Stickbengel" geworden. Die liebe Petra hat sich etwas umorganisert und startet nun mit neuen Strukturen und neuem Namen voll durch;-)


Also bis bald ihr Lieben
Eure Colle



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